31. Mai 2015

Lesung von Susan Elisabeth Phillips

Hallöchen ihr Lieben!

Oh ja, die Lesung ist fast schon einen Monat her, aber ich habe es leider nicht geschafft, den Bericht früher zu schreiben. Aber jetzt bekommt ihr ihn noch!

 

 

Ja genau, mir wurde die große Ehre zuteil, Susan Elizabeth Phillips zu treffen. Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, aber eigentlich hat sich dadurch nichts verändert; ich fühle mich noch genauso wie vorher. Hätte sich etwas verändern sollen? Hätte dieses Ereignis so weltbewegend sein sollen, dass sich einer magischen Eingebung folgend mein Leben grundlegend verändert?

Vermutlich nicht. SEP ist schließlich auch nur ein Mensch. Ein sehr toller, inspirierender und talentierter Mensch, aber eben nur ein Mensch. Dennoch war der Tag ganz wundervoll und unglaublich. Aber ich erzähle euch natürlich alles ganz von vorne…

 

In München

Wochen vorher habe ich mich schon auf diesen Tag gefreut und war überglücklich, als ich eine Freundin gefunden habe, die mich begleiten wollte und konnte.

Unser Ausflug startete am frühen Nachmittag direkt nach der Uni, sodass wir um halb vier in München ankamen. Ein Glück für uns, dass der Bahnstreik erst einen Tag später wieder begann. Da die Lesung erst um 19 Uhr anfing, hatten wir noch ein paar Stunden totzuschlagen, die wir mit Shoppen und einem Chai Latte bei Starbucks verbrachten – und ausnahmsweise ging es mal nicht in eine Buchhandlung 😀

Als es dann endlich zum Amerikahaus ging, verirrten wir uns total im Münchner U- und S-Bahn-Netz. Wir liefen bestimmt zwei Mal im Kreis, bis wir die richtige Haltestelle fanden und endlich zum Amerikahaus aufbrechen konnten, das nebenbei toll gelegen ist und wirklich schön aussieht. Ich kam mir gar nicht mehr so vor als wäre ich in München 😀

Trotz der langen Suche waren wir noch so früh da, dass wir genug Zeit hatten, ihr neues Buch zu kaufen und uns in die erste Reihe zu setzen. Normalerweise hätte ich ihr Buch schon direkt nach Erscheinen gekauft. Es gibt nämlich zwei Autoren, deren Bücher ich immer sofort haben muss: Susan Elizabeth Phillips und Kresley Cole. Doch diesmal wollte ich warten, und zwar auf diese Lesung. Für mich war es einfach etwas besonderes, dieses Buch in München bei SEP zu kaufen.

Ich erhoffe mir ja grundsätzlich sehr viel von ihren Büchern, weil mich bisher jedes einzelne begeistern konnte, doch ich glaube, Cottage gesucht, Held gefunden ist etwas ganz besonderes. Es gehört nicht zur Chicago Stars-Reihe, sondern steht unabhängig von SEPs bisherigen Büchern. Und so wie sie davon gesprochen hat, wirkte es so, als wäre das Buch auch für sie etwas ganz besonderes, aber dazu später mehr.

 

Cottage gesucht, Held gefunden

Quelle: randomhouse



Darum geht es:

Peregrine Island vor der Küste von Maine. Annie Hewitt war sich sicher, nie wieder zurückzukehren. Und nun ist sie doch da – pleite, mut- und heimatlos, aber noch nicht bereit aufzugeben. Denn hier, auf dieser Insel, soll im Moonraker Cottage, dem Sommersitz ihrer Familie, der Nachlass ihrer Mutter versteckt sein. Annies Plan: ihr Erbe suchen, möglichst wenig auffallen und möglichst schnell wieder abreisen. Vor allem will sie unbedingt ein Aufeinandertreffen mit Theo Harp vermeiden. Er war ihre große Liebe. Doch jetzt ist er der Mann, den sie am meisten fürchtet. Und natürlich ist Theo der Erste, dem sie in die Arme läuft …

 

Die Lesung

Die Begrüßung an diesen Abend fiel zum Glück sehr kurz aus. Die Moderatorin des Abends wurde vorgestellt und dann hieß man Susan auch schon auf der kleinen Bühne willkommen. Sie stürmte den Saal enthusiastisch und fröhlich, stolperte fast bei der Bühne und brach das Eis mit einer Geschichte darüber, dass sie bei ihrer Ankunft an den Stufen des Amerikahauses gestolpert ist und damit am Vormittag schon alle amüsiert hat. Sie erzählte es mit so viel Humor, dass sie einem sofort sympathisch war.

Die Moderatorin begann damit, Susan unzählige Fragen zu stellen und diese machte jede Menge Witze über ihre Deutschkenntnisse, verkündete, dass ihre deutschen Leserinnen die schönsten wären und amüsierte uns einfach mit ihrer lockeren Art.

Eine Antwort von Susan hat mir besonders gut gefallen. Sie wurde nämlich gefragt, was für ein Mädchen sie war. Und Susan sagte, dass sie ein normales Mädchen war, das gerne gelesen und geträumt hat, unauffällig und zurückhaltend war. Sie war also nicht immer diese aufgeschlossene Frau, die Meisterwerke schreiben konnte, und das fand ich unglaublich inspirierend.

 

DAS Buch

Und dann erzählte sie von dem neuen Buch und auch das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Wie ich schon erwähnt habe, ist es ein unabhängiges Buch mit völlig neuen Charakteren, die bisher in keinem einzigen Buch von ihr erwähnt wurden. Das fand ich erst wirklich traurig, weil ich die Geschichten um die Chicago Stars so toll finde. Auch Susans nächste Worte versetzten mir einen Stich. Denn sie hat schon vor einer Weile verkündet, dass es kein Buch zu dieser Reihe mehr geben wird. Sie dachte nämlich, dass sie den Chicago Stars nichts Frisches mehr einhauchen könnte.

Aber:  GUESS WHAT? – She CAN!

Ihr ist tatsächlich noch etwas eingefallen. Es wird also noch ein Buch zu den Chicago Stars geben. Der Jubel im Amerikahaus war natürlich sehr laut und ausgiebig 😀

Aber zurück zu ihrem neuesten Werk: Susan liebte als Mädchen romantische Schauergeschichten wie zum Beispiel Jane Eyre von Charlotte Bronte. So war es ein Traum von ihr so einen Roman zu schreiben und in die heutige Zeit zu versetzen. Sie beschrieb die Szenerie in ihrem Buch sehr bildhaft. Ein einsames Herrenhaus auf einem Hügel, eine schwache Helden, die an dem mächtigen Helden wächst und stärker wird und der Held, von dem man nicht genau weiß, ob er gut oder böse ist.

Als sie das erzählt hat, hatte ich wieder richtig Lust auf das Buch und ich glaube, es könnte sogar mein Lieblingsbuch von Susan werden. Die Textstellen, die dann von Susan und der Moderatorin vorgelesen wurden, steigerten meine Vorfreude noch.

 

Die sympathische Autorin

Anschließend wollte SEP ein kleines Spiel spielen. Sie nannte immer drei Worte, die Hinweise auf eines ihrer Bücher waren, die wir erraten sollten. Es lief erstaunlich gut, auch wenn es wirklich erschreckend war, wie viele der Zuschauer sowohl die deutschen als auch die englischen Titel kannten.

Vor der Signierrunde wollte sie dann unbedingt noch ein Video für ihren Mann machen. Wir sollten alle Hello, Mr. Bill rufen und winken. Susan war von ihrer Idee so begeistert, dass sie immer wieder belustigt sagte, dass ihr Mann das so verrückt finden wird. Diese Frau ist einfach unglaublich humorvoll und sympathisch.

So ist es passiert, dass ich nun in Großaufnahme in einem ihrer Facebook-Videos bin.

 

Das Wunder: Ein signiertes Buch!

Dann war es endlich soweit! Alle stellten sich an, um ein Autogramm von Susan zu ergattern. Ich hatte dafür extra mein Lieblingsbuch von ihr, Bleib nicht zum Frühstück, dabei und war aufgeregt wie schon lange nicht mehr. Natürlich hat Susan mein Buch dann auch signiert.

Anschließend haben wir noch ein Foto mit ihr gemacht und sie hat sich bei uns dafür bedankt, dass wir gekommen sind. Wahnsinn oder? Eigentlich müssten wir uns dafür bedanken, dass sie uns ein Autogramm gibt und ein Foto mit uns macht!

Ich habe sogar danach noch gezittert, weil ich wirklich so aufgeregt war 😀

Meine Freundin, Susan & ich

Leider konnte ich das Buch bisher noch nicht lesen, weil der Mai schon mit Büchern vollgepackt war, aber es wird als nächstes drankommen!

Und ich bin mittlerweile wirklich froh darüber, dass ich das Buch nicht vor der Lesung gelesen habe, weil es mit diesen ganzen Hintergrundinformationen von Susan wahrscheinlich ein noch tolleres Leseerlebnis wird.

Und ich habe es sogar geschafft, meine Freundin zu einem SEP-Fan zu machen. Sie hat das Buch auch bei der Lesung gekauft und es schon gelesen und ist sehr begeistert davon. Die letzten paar Kapitel konnte sie nicht mehr weglegen und hat sogar die Nacht deswegen durchgemacht.

Da habe ich alles richtig gemacht, würde ich sagen!





Achtung, Achtung!

Jetzt möchte ich euch noch auf einen Lesungsbericht einer anderen Bloggerin hinweisen, den ich auch sehr toll fand (wahrscheinlich sogar besser als meinen). Bei ihr erfahrt ihr auch noch mehr über Susan Elizabeth Phillips.

Aber was noch viel besser ist: Bei ihr könnt ihr Cottage gesucht, Held gefunden gewinnen. Und zwar SIGNIERT!

Also schaut unbedingt mal bei Bookwives vorbei!

Dann gibt es zum Abschluss eigentlich nur noch eines zu sagen:

Lasst euch von meiner Begeisterung anstecken

und werdet SEP-Fans!!

(das ist ein MUSS!)

 

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