20. April 2017

Camp NaNoWriMo 2017 & WriYoBo 2017

Das Camp beginnt wieder!

Das bedeutet, alle Schreiberlinge sind wieder einmal im Ausnahmezustand. Kopfhörer werden poliert, der Kaffeevorrat aufgestockt, die müden Finger trainiert und viele Knabbereien bereitgestellt.

Wir kennen das ganze ja schon vom November. Denn da findet jedes Jahr der NaNoWriMo (National Novel Writing Month) statt, der Autoren auf der ganzen Welt für einen Monat herausfordert und verbindet.

Dieser eine Monat reicht nicht mehr und deshalb wurde das Camp gegründet.

 

Aber was ist Camp NaNoWriMo?

Das Camp NaNoWriMo findet im April und Juli statt. Wieder steht das Schreiben im Vordergrund, vor allem aber das gemeinsame Schreiben. Denn die Besonderheit beim Camp sind die Cabins, also die Hütten, die man gemeinsam mit anderen Autoren beziehen kann.

Jede Cabin hat einen eigenen privaten Bereich, in dem man sich über seine Fortschritte austauschen kann. Das gibt einem nicht nur ein tolles gemeinschaftliches Schreiberlebnis, sondern so kann man sich gegenseitig aufbauen und anspornen.

Es gibt aber noch etwas anderes, das das Camp vom normalen NaNoWriMo unterscheidet. Hier sind nämlich keine festen 50.000 Wörter vorgeschrieben, sondern jeder Teilnehmer kann sich selbst ein Monatsziel festlegen. So kann er also zum Beispiel sein Schreibziel viel höher ansetzen oder eben deutlich niedriger.

 

Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und mir selbst 10.000 Wörter auferlegt. Damit ist es also mein gewöhnliches WriYoBo-Ziel, das ich schon in den vergangenen Monaten erreichen wollte.

Wollte, weil ich bisher nicht sonderlich erfolgreich dabei war. Und obwohl das Camp durch meine geringe Wortzahl gar nichts außergewöhnliches ist, scheint der Zauber, der diese Veranstaltung umgibt, schon zugeschlagen zu haben. Denn bisher habe ich jeden Tag geschrieben, was seit Wochen nicht mehr vorgekommen ist, und bin weit über meine bisher zu erreichende Wortzahl hinaus.

 

Der WriYoBo

Wenn es so weitergeht, wird das ein erfolgreicher Monat für mich und meinen WriYoBo.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was der WriYoBo ist, denn ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob ich euch davon schon erzählt habe. Falls ja, überspringt das hier gerne. Falls nicht, hier die harten Fakten:

 

Der WriYoBo, auch Write Your Book, ist eine Aktion, die innerhalb des Schreibnacht-Forums organisiert wurde. Es gab eine offizielle Bewerberfrist und dann ein Auswahlverfahren, das dieses Jahr sehr glücklich für alle Bewerber ausging.

Ziel des WriYoBo ist, wie der Titel schon sagt, in einem Jahr sein Buch zu schreiben. Dazu kann sich jeder ein festes monatliches Ziel festlegen. 10.000 Wörter sind dabei aber Pflicht. Da ich ja nicht die schnellste Schreiberin bin und nicht immer so viel Zeit zum Schreiben habe, habe ich gleich dieses niedrige Ziel gewählt.

 

Wie schon erwähnt, habe ich dieses Ziel bisher keinen einzigen Monat geschafft. Es ist manchmal einfach doch schwerer als gedacht, aber durch die anderen Teilnehmer wird man immer wieder motiviert und angespornt.

Denn nach der Verkündung der Teilnehmer gibt es eine große Zeremonie, in der man einer der vier Gilden zugeteilt wird: Bücherhelden, Wortkrieger, Schreibmaschinen, Weltenbauer. (Fans von Harry Potter werden hier wahrscheinlich hellhörig.)

Leider, leider bin ich nicht mit meinen festen Schreibfreunden aus der Schreibnacht in eine Gilde gekommen, sondern bei den Schreibmaschinen gelandet. Und der Begriff passt sehr, denn es sind wirklich Maschinen, womit ich leistungstechnisch ja so gar nicht mithalten kann. Aber ich gebe mein bestes 🙂

Außerdem gibt es regelmäßig Veranstaltungen, bei denen man teilnehmen kann. Zum Beispiel spontane Duelle (bei denen ich nie dabei bin, weil ich zu den Zeiten bisher immer arbeiten musste) oder das feste Turnier am Monatsende.

Es wird also alles dafür getan, dass man sein Ziel erreicht und seinen Roman beenden kann. An sich eine tolle Aktion. Ich hatte anfangs Angst vor dem Druck, aber völlig unbegründet. Es macht wirklich Spaß 🙂

 

An was arbeite ich im Camp?

Und damit das hier nicht nur so ein Fachgesimpel über das Camp und den WriYoBo wird, erzähle ich euch noch, woran ich in diesem Camp arbeite. Denn ich habe mir vorgenommen, meine Magier-Reihe neu zu schreiben – schon wieder.

Diesmal bleibt es hoffentlich die letzte Neuversion.

Ich bin noch recht am Anfang und habe alles neu ausgearbeitet. Die Situation meiner Protagonistin am Anfang ist jetzt komplett anders. Sie ist nicht mehr die unwissende „Wo bin ich? Was bin ich?“-Protagonistin, die plötzlich in eine andere Dimension entführt wird und erfährt, dass sie von Magiern abstammt. Sondern die neugierige, etwas rebellische Protagonistin, die weiß, dass sie eine Magierin ist und verbotenerweise mehr über ihre Wurzeln herausfinden will.

Auch die Handlung hat sich komplett geändert, weil aus einer Trilogie jetzt eine Dilogie wird. Es fühlt sich endlich komplett stimmig an und ich freue mich darauf, diese Geschichte endlich zu einem würdigen Abschluss zu bringen, und sie hoffentlich mit euch teilen zu können.

 

Macht ihr auch beim Camp mit?

Oder wollt ihr das jetzt vielleicht tun?

Dann schaut hier vorbei.

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