25. Juni 2017

Sonntagsgeplauder #25
Wonder Woman und mein erster Manga

Das erste Sonntagsgeplauder nach dem Blogrelaunch. Irgendwie fühlt es sich irreal an. Denn das Sonntagsgeplauder ist wahrscheinlich abgesehen von den Rezensionen das, das auch so bleiben wird, wie es war. Natürlich wird es auch ein anderes Aussehen bekommen, das gehört dazu. Aber im Großen und Ganzen hat sich hier nicht viel verändert.

 

Privates

Mein Urlaub ist schon fast vorbei. Zwei Wochen voller Entspannung und etwas Blogstress liegen hinter mir, eine weitere Woche (hoffentlich nur mit Entspannung) noch vor mir. Die letzte Woche will ich noch einmal richtig genießen, um danach das Gefühl zu haben, der Urlaub hätte sich auch richtig gelohnt. Bald danach geht es dann sogar schon zur Berufsschule und ich bin sehr, sehr nervös. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Der Urlaub war bisher wie gesagt hauptsächlich mit Blogarbeit vollgestopft, aber ich habe auch so einiges gelesen – sogar meinen ersten Manga. Mehr dazu erfahrt ihr gleich. Ich hoffe, ihr fühlt euch von der Menge an aufgelisteten Büchern nicht erschlagen. Aber das letzte Sonntagsgeplauder liegt auch schon einen Monat zurück.

Natürlich habe ich in meinem Urlaub auch geschrieben, bzw. überarbeitet. Ich arbeite wieder an meiner Zombie-Apokalypse und um wieder so richtig reinzufinden, habe ich erst einmal die ersten Kapitel auf Vordermann gebracht. Dazu habe ich mir die Testversion von Scrivener, ein oft empfohlenes Schreibprogramm, runtergeladen. Es ist natürlich nicht Papyrus Autor, das ungefähr das vierfache kostet, aber es gefällt mir richtig gut. Damit lassen sich sogar meine Blogbeiträge gut verwalten. Würde euch ein Bericht zu meinen Erfahrungen damit interessieren?

 


 

Buchiges

Seit dem letzten Sonntagsgeplauder haben sich so einige Bücher angesammelt, über die ich euch etwas erzählen kann. Es sind insgesamt sieben, und sie könnten wohl nicht unterschiedlicher sein.

Beendet | »Der Junge im gestreiften Pyjama« von John Boyne

Dieses Buch ist aufwühlend! Ich weiß nicht, was ich sonst dazu sagen soll. Obwohl die Nazi-Zeit in der Schule irgendwie ein Dauerthema war, kenne ich mich da nicht allzu gut aus. Das muss ich gestehen. Ich hab mich damals einfach nicht so sehr dafür interessiert und selbst bei unserem Besuch im KZ wurde das von der Frau, die uns damals herumgeführt hat, so verharmlost, dass ich mir nicht vorstellen konnte, wie schlimm die Zustände dort wirklich waren.

Auch in »Der Junge im gestreiften Pyjama« bekommt man das nicht so richtig mit, weil alles aus der Sicht eines neunjährigen Jungen beschrieben wird, der teilweise sehr naiv ist. Die Grausamkeit hinter einigen Dingen erkennt man als Leser eher, und oft auch nur, weil man zumindest die grobe Geschichte der Nazi-Zeit kennt. Dieses Buch ist erschreckend, das Ende dramatisch und schockierend. Ob es dieses Ende gebraucht hätte? Ich bin mir immer noch nicht sicher, obwohl ich das Buch vor einem Monat beendet habe … aber es ist ein Schockende. Und das ist vielleicht gut so.

 

Beendet | »Der Pinguin meines Lebens« von Tom Michell

Mal wieder ein Buch per Losverfahren. Ich habe es mir schon vor einer ganzen Weile angefragt, als ich in der Biografie-Abteilung war und mich dort ein bisschen einlesen wollte. Irgendwie hab ich es zu der Zeit nicht geschafft, dieses Buch zu lesen. Wie das eben mit Büchern so ist.

Durch das Los, hab ich »Der Pinguin meines Lebens« endlich gelesen und es ist eine berührende Geschichte! Zugegeben, stellenweise fand ich es ein bisschen fad. Vor allem, weil es natürlich auch einen biografischen Teil über den Autor gab. Der enthielt aber viele Informationen, die nichts mit dem Pinguin zu tun hatten und die mich deshalb überhaupt nicht interessiert haben.

Aber die Stellen mit Juan Salvado, dem ganz besonderen Pinguin, sind wirklich unglaublich schön!

 

Beendet | »Erwachen des Lichts« von Jennifer L. Armentrout

Auch dieses Buch habe ich mir vor einer Weile angefragt und schon gar nicht mehr damit gerechnet, es noch zu kriegen. Dann ist es vor ein paar Tagen aber doch in der Arbeit eingetrudelt und ich habe mich über diese Überraschung sehr gefreut. Ihr wisst, wie sehr ich Armentrout seit der »Obsidian«-Reihe mag. »Dark Elements« konnte mich damals leider nicht besonders begeistern, obwohl ich auch diese Reihe unbedingt beenden möchte.

Die Geschichte um Seth und Josie, sogar sie selbst, erinnern mich auch sehr an die »Obsidian«-Reihe. Es gibt wirklich unglaublich viele Parallelen, die aber erst nach und nach auffallen. Genaueres erfahrt ihr in der Rezension morgen.

 

Beendet | »No Pflock« von Andrea Weil

Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Es ist nämlich von einer Schreibnacht-Freundin. Ich muss gestehen, dass es schon ein Weilchen bei mir liegt, weil ich noch nicht zum Lesen gekommen bin. Ich finde es auch immer schwer, Freunden meine Meinung zu ihren veröffentlichten Büchern zu sagen. Aber Andrea ist zum Glück sehr offen, was Kritik angeht, also muss ich mir da keine zu großen Sorgen machen.

Es geht um Martin, der schon einmal ein Protagonist ist, wie ich ihn noch nicht erlebt habe. Ich würde ihn nicht unbedingt als Sympathieträger bezeichnen, er wird auch als nicht unbedingt gut aussehend beschrieben. Das ist mal was anderes, weil die Protagonisten in meinem bevorzugten Genre, Jugendbuch, meist gottesgleich aussehen – ich finde beides in Ordnung.

Irgendwie ist »No Pflock« insgesamt ganz anders als die Bücher, die ich sonst lese. Hätte ich es in der Buchhandlung gesehen, hätte ich wahrscheinlich auch nicht danach gegriffen. Einfach weil es nicht 100%ig mein Thema ist. Aber ich hätte definitiv etwas verpasst, wenn ich es nicht gelesen hätte.

Wer mal etwas anderes als den üblichen Vampir-Kram lesen möchte, sollte sich »No Pflock« mal genauer ansehen. Besonders Ravic, einer der älteren Vampire hat es mir angetan. Von ihm hätte ich gerne mehr gelesen.

 

Beendet | »Guten Morgen, Dornröschen«

Ich habe oben ja schon erwähnt, dass ich meinen ersten Manga gelesen habe. »Guten Morgen, Dornröschen« war für mich ein völlig neues Leseerlebnis. Animes habe ich zwar schon mal geschaut, aber das ganze in Buchform kam für mich irgendwie nie in Frage.

»Guten Morgen, Dornröschen« hat mir gut gefallen. Die Geschichte über ein Mädchen mit mehreren Persönlichkeiten, das ins Gartenhäuschen der Familienvilla verbannt wurde, reißt sofort mit. Es ist spannend und süß gemacht … man hört das Aber wahrscheinlich schon.

Aber ich bin mir noch nicht sicher, ob Manga etwas für mich sind. Es ist sehr ungewohnt, in Bildern zu lesen. Die Sprünge kommen manchmal so plötzlich und auch die Art des Humors ist mir fremd. Aber das war ja erst mein erster Versuch. Meine Kollegin hat mir einen ganzen Stapel geliehen und ich werde es weiterhin versuchen.

 

Beendet | »Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki« von Haruki Murakami

Das Monatsmotto in meinem Arbeitsleseclub war diesmal Murakami. Ich habe mich für »Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki« entschieden, weil das perfekt zum diesmonatigen Lovelybooks-Motto passt.

Es war mein erster Murakami und ich wurde vorgewarnt, dass er sehr surreale Dinge schreibt. Das ist ja der Grund, weshalb ihn seine meisten Leser so mögen, aber für Neulinge soll das wohl erst einmal schockierend sein. »Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki« gehört noch zu den ungefährlicheren Werken, weshalb es wohl eine doppelt gute Wahl war. Das einzig Surreale, das mir dort begegnet ist, ist die Geschichte eines Vaters, die eher nach einer Legende klingt, und dass der Protagonist seine Träume häufig als andere Realität wahrnimmt. So kann er oft Traum nicht von der richtigen Realität unterscheiden.

Insgesamt geht es aber wohl eher um Selbstfindung. Denn Tazakis Freunde haben sich vor sechzehn Jahren einfach von ihm losgesagt, ihm aber nie einen Grund genannt. Das beschäftigt ihn selbst mit Mitte 30 noch, weshalb er sich auf eine Reise in die Vergangenheit macht.

Anfangs ist die Handlung nur so dahingedümpelt, weshalb ich tatsächlich kurz mit dem Gedanken gespielt habe, das Buch abzubrechen. Aber das war wie gesagt am Anfang und ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen, ohne ihm eine richtige Chance gegeben zu haben. Also habe ich weitergelesen, und es wurde noch so richtig spannend. Tazakis Suche nach der Wahrheit enthüllt verblüffende, erschütternde Geheimnisse.

 

Begonnen | »Scythe – Die Hüter des Todes« von Neal Shusterman

Dieses Buch ist kurz vor meinem Urlaub als Leseexemplar in der Arbeit eingetrudelt und ich habe es mir sofort geschnappt, weil es so spannend klingt. Es geht um eine Zukunft, in der die Menschen nicht mehr auf natürlichem Weg sterben können. Alter kann ihnen nichts anhaben, nach Unfällen können sie vollständig wieder hergestellt werden und Krankheiten prallen auch von ihnen ab.

Der Bevölkerungswachstum muss dennoch eingedämmt werden, und da kommen die Scythe zum Einsatz. Sie sind sozusagen genehmigte Mörder. Da die Menschen nicht mehr auf natürlichem Wege sterben können, müssen die Scythe das auf unnatürlichem Weg für sie übernehmen. Diese Thematik finde ich sehr, sehr spannend, und das Buch ist toll geschrieben.

 

Begonnen | »Ewigkeitsgefüge« von Laura Labas

Ich glaube, ich hab noch nie erwähnt, dass ich im Laura Labas-Bloggerteam bin. Das heißt, ich bekomme Infos zu ihren anstehenden Projekten, darf ab und zu Bilder und Informationen zu ihren Büchern teilen und bekomme ihre Veröffentlichen schon etwas früher zum lesen. X erscheint am 8. Juli zum Drachenmond-Sommerfest und ich habe es diese Woche zum Vorablesen bekommen.

Es ist wieder ein Urban Fantasy-Roman. Er spielt in Arden Creek und es geht um einen Clan, der Menschen jagt, die sich nachts in Monster verwandeln. Ihre Haut wird ledrig, die Zähne lang und sie haben Flügel ähnlich wie die von Fledermäusen. Lydia geht als einzige Überlebende ihres Clans hervor und ist somit die letzte Lebende Somnia, was bedeutet, nur noch sie kann die Wandlung von einem angegriffenen Menschen in so ein Monster verhindern.

Die Idee finde ich wirklich spannend und das Buch lässt sich schnell lesen. Allerdings finde ich die Gefühle der Protagonistin teilweise nicht so ganz nachvollziehbar. Sie sind so wechselhaft und das so abrupt. Dennoch bin ich gespannt, wie es weitergeht. Es kam schon Spannung auf, aber die große Action hat noch nicht eingesetzt. Mal sehen, wie das umgesetzt wird.

 

Morgen ist das 20. Jubiläum von »Harry Potter« und passend dazu gibt es bei den Schreibnacht-Bookgeeks (ein kleiner Schreibnacht-Buchclub) eine Aktion dazu. Ich weiß noch nicht besonders viel, Frau Vorragend macht ein kleines Geheimnis daraus. Aber wir werden auf jeden Fall den ersten Band zusammen lesen. Und das passt mir wunderbar, weil gemeinsames Lesen sowieso mehr Spaß macht.

 


 

 

Geschaut

Auch hier hat sich so einiges angesammelt. Das meiste sind mal wieder Serien, aber es sind auch ein paar Filme dabei. Man könnte aber sagen, dass ich meinen Netflix-Account sehr ausgiebig nutze 😉

 

»Saussage Party«

Wieso ich diesen Film unbedingt sehen wollte, kann ich im Nachhinein absolut nicht mehr nachvollziehen. Was habe ich mir dabei nur gedacht? Dass der Film nicht besonders Tiefgründig ist, hat man am Trailer schon erkannt. Aber ich fand die Ironie so toll. Es geht um Nahrungsmittel im Supermarkt, die unbedingt von den Kunden dort gekauft werden möchte. Sobald sie im Einkaufswagen sind, jubeln sie wie verrückt und feiern schon eine kleine Party. Bei den Kunden Zuhause dann der große Schock, sie werden alle zerhackt und verspeist.

Ich hätte mich von Anfang an fragen sollen, wie man aus so etwas eine Handlung für einen ganzen Film basteln kann. Im Nachhinein habe ich auch erfahren, dass es noch weitere Trailer gibt. Und die geben preis, wie zweideutig der ganze Film ist. Anfangs dachte ich, es wäre ein Versehen der Filmmacher, dass das Würstchen sagt, es will in das Brötchen eintauchen. Aber diese Zweideutigkeit war vollkommen beabsichtigt. Würstchen und Brötchen sind die Protagonisten. Ich möchte euch an dieser Stelle nicht sagen, wer oder was der Antagonist ist.

Dieser Film bekommt von mir ein klares Nein! und ich kann ihn nicht weiterempfehlen. Seit langem das Schrottigste, das ich gesehen habe.

 

 

 

 

 

 

»Fluch der Karibik – Salazars Rache«

Der erste Teil dieser Filmrreihe hat mir sehr, sehr gut gefallen. Auch der zweite war noch gut, dann ging es leider bergab. Nicht wegen den Special Effects und dem Setting, sondern wegen der Handlung. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal mehr worum genau es ging.

Doch »Salazars Rache« konnte mich sehr begeistern! Das Setting ist wieder super und die Special Effects ebenfalls. Mir gefällt es, wie Salazar und seine Crew animiert wurden. Die Protagonisten sind auch wirklich toll. Sie haben ein bisschen was von Will und Elizabeth, was die ganze Geschichte ein bisschen aufpeppt. Und das Ende ist absolut genial! Es ist ein gelungener und perfekter Abschluss für die Filmreihe.

 

»Die Mumie«

»Die Mumie« ist einer der Filme des Dark Universe, in dem viele klassischen Horrorfilme neu verfilmt werden. Die alten Filme kenne ich gar nicht und eigentlich mag ich auch Tom Cruise nicht. Aber der Trailer hat mir spontan zugesagt und mein Freund ist ein großer Fan der alten Filme.

Bei vielen Remakes ist ja die Gefahr, dass der neue nicht annähernd an die alten rankommt. Dazu kann ich in diesem Fall nichts sagen, also verkünde ich ganz allgemein meine Meinung zu »Die Mumie«. Ich fand den Film super! Die Legende, auf der die gesamte Handlung beruht, ist spannend, die Charaktere toll (obwohl einer von Tom Cruise verkörpert wird) und die Special Effects einfach grandios. Besonders Prinzessin Ahmanet hat es mir angetan.

Mein Freund findet die alten Filme zwar besser, aber auch ihm hat die Neuverfilmung sehr gut gefallen.

 

»Wonder Woman«

Und jetzt zum absoluten Highlight diesen Monat! Als ich den ersten Trailer zu »Wonder Woman« gesehen habe, war ich nicht besonders angetan. Ich dachte, es geht einfach nur um ihre Beteiligung am ersten Weltkrieg. Natürlich hätte ich ihn so oder so gesehen, weil ich absoluter Marvel und DC Fan bin.

Aber erst der zweite Trailer hat dafür gesorgt, dass ich ihn unbedingt sofort sehen musste. Denn in »Wonder Woman« geht es nicht nur um den ersten Weltkrieg. Es geht auch um die griechische Mythologie, um Walkyren, um Wahnsinn. Es ist so spannend, das Setting fantastisch und die ganze Serie einfach super gut gemacht. Ich würde ihn eigentlich gerne nochmal anschauen.

 

»13 Reasons Why«

Kommen wir zu den Serien und fangen direkt mit einer Serie an, die die ganze Welt spaltet. Muss ich zu »13 Reasons Why« noch besonders viel sagen? Ich glaube nicht. Ich sage euch nur so viel: Ich fand die Serie klasse. Sie ist gut gemacht und bringt die Message auf den Punkt! Genaueres erfahrt ihr in meinem Vergleich zwischen Serie und Buch, der nächste Woche online kommt.

 

»Legends of Tomorrow«

Ich mag die Serien »Arrow« und »Flash« sehr gerne, deshalb wollte ich auch unbedingt »Legends of Tomorrow« schauen. Das besondere an den Helden in dieser Serie ist, dass sie keine richtigen Helden sind. Sie sind alle Nebenfiguren aus den eben genannten Serien und nicht alle von ihnen gehören zu den Guten. Diese Kombination klingt super spannend.

Leider ist es die Serie nicht. Sie zieht sich, ist langweilig und irgendwie passiert nichts, obwohl so viel passiert. Selbst der Aspekt mit den Zeitreisen wurde nicht so umgesetzt, dass es der Sere das gewisse Etwas verleiht. Mir wurde gesagt, dass die zweite Staffel aber sehr gut sein soll, deshalb kämpfe ich mich durch die restlichen paar Folgen und versuche es dann mit der zweiten. Wenn die nicht besser ist, werde ich die Serie wohl abbrechen.

 

»Orange is the new Black«

Von dieser Serie habe ich anfangs gar nicht viel erwartet. Sie hat mich überraschend geflasht. Sie ist ziemlich verrückt, die Charaktere haben eigentlich alle einen an der Waffel, aber irgendwie macht es das so spannend. Die vierte Staffel endete mit einem extremen Cliffhanger und jetzt konnte ich endlich die fünfte schauen.

Leider war die dann doch eher eine Enttäuschung. Dabei gab es so viel Potenzial durch den Cliffhanger! Aber die Handlung hat sich gezogen, es gab keine klare Linie und insgesamt war die Staffel einfach etwas öde.

 

»The Lizzie Borden Chronicles«

Mit dieser Serie habe ich erst vorgestern angefangen und sie hat mich sofort geflasht. Das ganze spielt Ende des 20. Jahrhunderts, glaube ich, und es geht um Lizzie, die ihre Eltern mit einer Axt getötet hat, aber freigesprochen wurde. Es fängt nach dieser Tat und der Gerichtsverhandlung an, weshalb man Anfangs noch nicht weiß, wieso sie das getan hat und wieso es keine Konsequenzen gab.

Aber nach dem Mord an ihren Eltern scheint sie dem Töten nicht abgeneigt zu sein. Um sich und ihrer Schwester ein gutes Leben mit dem Reichtum ihres Vaters zu ermöglichen, tut sie alles. Das war im ersten Moment etwas erschreckend. Aber die Serie ist extrem spannend!

Und jetzt stelle ich gerade, dass die Serie auf einen Film aufbaut. Den ich natürlich noch nicht kenne. Super gemacht, Katy!

 

 

Entdeckt

Auch hier hat sich so einiges angesammelt. Um diesen Beitrag aber nicht noch länger zu machen als er eh schon ist, bleiben wir mal bei 4 Link-Empfehlungen.

Auf Zu Ende gelesen sind alle Verlage aufgelistet, die in Instagram vertreten sind. Da werde ich auch gleich noch durchstöbern und gucken, welchem Verlag ich noch folgen möchte.

Die Literatouristin beschäftigt sich in einem Beitrag mit den Unterschieden zwischen Krimi und Thriller.

Auf Vom Schreiben leben gibt Anika ein paar Tipps für die ersten Schritte auf Youtube. Das ist wahrscheinlich für alle interessant, die eine Booktuber-Karriere anstreben 🙂

Und noch einmal die Literatouristin. Sie hat ein paar tolle buchige Tassen ausfindig gemacht und zeigt uns, wo man sie herbekommt.

 

Beiträge der letzten Zeit

1) »Der Schwarze Thron – Die Schwestern« von Kendare Blake

Dieses Buch braucht ein bisschen, bis es richtig in Fahrt kommt. Aber dann ist es so spannend, dass man es gar nicht mehr weglegen möchte. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

 

2) Monatsrückblick Mai 2017

Im Mai habe ich zwar nicht besonders viele Bücher gelesen, dafür war aber auch keines so richtig schlecht. Das ist doch was 🙂 Dieser Beitrag ist momentan leider noch nicht verfügbar. Er muss erst angepasst werden, aber das sollte sich im Laufe der Woche ändern.

 

3) »Das Rosie-Projekt« von Graeme Simsion

Eine schöne Liebesgeschichte mit dem gewissen Etwas. Der Protagonist könnte Sheldon Coopers Zwillingsbruder sein, was dieses Buch unglaublich lustig macht.

 

4)  Willkommen im neuen Bücherregal!

Am Donnerstag ging das Bücherregal mit eigener Domain und neuem Design online! Juhuuu, schwenkt die Sektgläser! In diesem Beitrag erzähle ich euch, warum ich das ganze überhaupt mache und was demnächst so auf euch zukommt.

 

Damit beende ich das heutige extrem lange Sonntagsgeplauder. Ich hoffe, ihr fühlt euch nicht überfordert. Die nächsten Sonntagsgeplauder sollten dann wieder normale Länge haben 😉

Ich wünsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche!

4 Comments

  • Henrik sagt:

    Hallo Kate!

    Was für ein langer Artikel! 😉

    Mir erging es ja bei „Der Junge im gestreifen Pyjama“ sehr ähnlich wie dir. Nur, dass ich es eben noch als Schullektüre kennenlernen durfte. Mir hing das Thema nach 3 Jahren Dauerbehandlung echt zu den Ohren heraus, aber dieses Buch hat es mir auf eine ganz andere Art und Weise näher gebracht. Ich glaube, das war irgendwo auch die Absicht von John Boyne.

    Ich freue mich auch sehr darauf, dass Harry Potter seinen 20. Geburtstag feiern kann. Es ist toll, dass etwas so Großes in meinem Geburtsjahr entstanden ist und ich es quasi von Klein auf so miterleben konnte. Das ist echt etwas wundervolles, das habe ich mal in einem Artikel versucht zusammenzufassen. Auf meinem Blog zu finden unter „Mein langer Moment mit Harry Potter“, wenn du magst. 🙂

    Ich glaube, wenn du Sausage Party nicht mit der Erwartungshaltung von einem „gehaltvollen“ Film geschaut hättest, wäre er dir vielleicht gar nicht all zu schlecht vorgekommen. Ich fand nämlich, dass zwischen den Zeilen auch sehr viel Gesellschaftskritik gesteckt hat und das war auch gut so. Klar lässt sich bei dem Film darüber streiten, ober er gerade zum Ende hin nicht ein wenig über die Stänge schlägt. Aber grundsätzlich ist es ja Geschmackssache.

    Ich danke dir für die Verlinkung zu meiner kleinen aber feinen Liste!

    Liebe Grüße
    Henrik

    • Kate sagt:

      Hallöchen Henrik,
      zu allererst: wow, vielen Dank für den langen Kommentar!

      Das kann ich gut nachvollziehen! Mir hing das Nazi-Thema nämlich auch schon aus den Ohren raus. Irgendwann kann man es einfach nicht mehr hören und dennoch wird es jedes Jahr wieder durchgekaut. Deshalb wäre es mir vermutlich anders ergangen als dir. Ich hätte „Der Junge im gestreiften Pyjama“ als Schullektüre nicht so wahrnehmen können wie ich es jetzt wahrgenommen habe. Deshalb bin ich froh, es jetzt freiwillig gelesen zu haben.

      Na, den Artikel schaue ich mir doch gerne an 🙂 Vor allem jetzt, wo ich Harry Potter zum fast ersten Mal lese 🙂

      Da hast du wohl Recht. Wobei ich ja gar nichts gehaltvolles erwartet, sondern einfach etwas unterhaltendes. Klar, die gesellschaftskritischen Aspekte waren da, aber mir war es einfach zu … pervers. Dadurch konnte ich die Kritik dann auch gar nicht ernst nehmen.

      Gerne 🙂 Freut mich, dass du darauf Aufmerksam geworden bist 🙂 Darf ich fragen wie? Ich hab nämlich immer noch das Gefühl, dass manche Erwähnungen über mich untergehen und ich sie gar nicht mitbekomme. Für einen Tipp wäre ich dankbar 🙂

      Liebste Grüße ♥

  • Nelly sagt:

    Huhu liebste Kate!
    Willkommen zurück!! Es ist so schön geworden bei Dir. Die Farbe ist toll und der Header gefällt mir ja ohnehin, hab ich Dir ja schon geschrieben.
    Ich hoffe, Du bist glücklich mit Deinem Wechsel und es geht Dir wie mir: dass Du es nie bereuen wirst, sondern glücklich darüber bist, dass Du den Schritt gewagt hast.

    Alles Liebe, Nelly

    • Kate sagt:

      Hallöchen liebste Nelly,
      vielen, vielen Dank! Dein Lob bedeutet mir viel, weil ich deinen Blog auch so toll finde ♥
      Zwischendrin habe ich es ja schon sehr bereut, muss ich gestehen. Aber momentan bin ich mehr als glücklich damit! 🙂
      Liebste Grüße ♥

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