28. Juni 2017

Schreiblaunen #12

Nachdem die letzten »Schreiblaunen« aus Schusseligkeit meinerseits ausgefallen sind, gibt es heute mal wieder ein Update zu meinen Schreibprojekten.

 

Woran ich gearbeitet habe …

Nachdem der April mit meiner Magier-Dilogie so gigantisch lief (fast 20.000 geschriebene Wörter), ist der Mai leider so richtig ins Wasser gefallen. Geschrieben habe ich kaum und irgendwie auch nur halbherzig. Der Monat ist so schnell vergangen, dass ich nicht einmal sagen kann, woran genau es lag. Ich hatte einfach zu viel zu tun und nicht die richtige Motivation.

Auch im Juni war noch extrem viel los, weshalb es nicht unbedingt besser geworden ist. Ich arbeite jetzt allerdings wieder an meiner Zombie-Apokalypse und habe die letzten Tage damit verbracht, das bereits geschriebene zu überarbeiten, um wieder in die Geschichte reinzufinden. Ich weiß, Eigenlob stinkt, aber beim Lesen der ersten Kapitel war ich wirklich erstaunt, wie gut ich manchmal doch schreiben kann.

 

Was sich als nützlich erwies …

Bisher habe ich zum Schreiben immer Word genutzt und bin damit auch sehr gut zurecht gekommen. Trotzdem ist man als angehender Autor neugierig auf all die Schreibprogramme, die es mittlerweile auf dem Markt gibt. Die bekanntesten sind wohl »Papyrus Autor« und »Scrivener«.

Ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken, was passiert ist. Ich habe mir die Testversion eines dieser Programme runtergeladen. Leider nicht Papyrus Autor. Dieses Programm ist mir als unveröffentlichte Autorin einfach viel zu teuer und ich wollte mich auch nicht mit all den schönen Funktionen verwöhnen, wenn ich nach einem Monat wieder darauf verzichten muss.

Also habe ich mir 30 Tage lang Scrivener gegönnt. Die Zeit ist noch nicht ganz abgelaufen, weshalb ich es immer noch kostenlos nutze. Ich bin ganz ehrlich: Anfangs dachte ich nicht, dass ich die Testversion erweitern würde, denn was kann an so einem Programm besser sein als an Word? Nicht viel. Dennoch ist Scrivener einfach super!

Gerade bei »Zombie« ist es extrem hilfreich, dass ich die Szenen erstellen und hin- und herschieben kann wie ich möchte. Das erleichtert das Arbeiten so ungemein und bringt jede Menge Struktur rein, was ich bei diesem Projekt einfach brauche.

Ich werde mir Scrivener also vielleicht kaufen, sobald die Testversion abgelaufen ist. 40€ finde ich zwar immer noch happig, gerade weil man in Word ja super schreiben kann, aber Scrivener bietet auch jede Menge hilfreiche Tools.

Wenn ihr wollt, kann ich dazu gerne mal einen Erfahrungsbericht schreiben.

 

Das stört mich noch …

In »Zombie« habe ich mal etwas völlig neues für mich gewagt. Ich erzähle es in zwei Zeitsträngen, die sich immer wieder abwechseln. Weil mir diese Erzählmethode so fremd war, habe ich anfangs mit den Zeiten ein bisschen geschludert, was jetzt alles noch ausgebessert werden muss, bevor es richtig überarbeitet werden kann.

Das ist eine mühselige Arbeit, die zwar nicht die komplette Konzentration fordert, aber doch so einiges, sodass man nebenher eigentlich nichts anderes machen kann. Und danach muss man den Text nochmal lesen, um an die richtige Überarbeitung zu gehen.

 

Spannende Artikel

Auf »Vom Leben schreiben« hat Anika ein paar Tipps gegeben, wie man sich von anderen Autoren abheben kann. Denn von den Lesern wahrgenommen zu werden und ihnen im Gedächtnis zu bleiben, ist das A und O.

»Schreibwahnsinn« gibt Tipps, wie man einen Roman in zwei Perspektiven erzählt.

Der letzte Special Guest im Schreibnacht-Forum war Markus Heitz. Er hat ein paar mal auf die Schreibtipps auf seiner Homepage verswiesen.

Auf »Stehlblüten« gab mal aus der Bloggersicht ein paar Tipps. Denn wie möchten Blogger denn gerne von Autoren angeschrieben werden?

 

Mit welchem Programm schreibt ihr?

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