29. Juni 2017

7 Fakten über mich

Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal gezielt etwas von mir erzählt habe. Irgendwie geht mein reales Leben hier zwischen all den Büchern, Filmen und Serien etwas unter. Das ist an sich nicht schlimm, aber vielleicht interessiert euch manchmal ja auch, was ich privat so treibe.

Deshalb präsentiere ich euch heute ein bisschen Input über mich und mein Leben. Und wann würde sich das besser anbieten als direkt nach dem Blog-Relaunch?

Die liebe Frau Vorragend hat mich dazu ausgewählt, sieben Fakten über mich auszupacken (vielen Dank noch einmal dafür! ♥). Ich habe wirklich versucht, ein paar Fakten für euch zusammenzutragen, die ihr noch nicht über mich wisst. Das war schwieriger als gedacht, weil ich – obwohl ich eher wenig über mich erzähle – doch immer wieder mal etwas habe durchsickern lassen.

 

1) Ich brauche ständig Veränderungen

Das ist wohl so mein größtes Laster. Ich kann nicht gut damit umgehen, wenn etwas sehr lange gleich aussieht und sich gleich anfühlt. Dann fühle ich mich einfach nicht mehr 100%ig wohl.

Bestes Beispiel ist da zum Beispiel mein Zimmerumbau im letzten Urlaub. Es hat sich gar nicht so viel verändert, aber schon dieses Bisschen hat ausgereicht. Ich fühle mich jetzt einfach wieder viel wohler in meinem Zimmer und kann es richtig genießen. Außerdem ist mein neues Bücherregal richtig schick 😉

Ein weiteres Beispiel hierfür ist mein Blog. Wer hätte es gedacht?

Ja, auch hier brauche ich ständig Veränderungen. Meistens lässt sich dieses Bedürfnis mit einem leichten Header-Tausch befriedigen, aber in diesem Urlaub hat das leider nicht mehr ausgereicht. Deshalb der große Umbau. Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, kommt ihr hier noch einmal zu meinem »Willkommen zurück«-Beitrag.

 


 

2) Ich habe ein unglaublich gutes Bauchgefühl

Ich höre nur leider selten darauf.

Man könnte es auch Intuition nennen. Ich erwische mich oft dabei, wie ich über Entscheidungen nachdenke und den ersten Impuls unterdrücke. Im Nachhinein stellt sich dann heraus, dass meine erste Entscheidung die richtige gewesen wäre.

Es überrascht mich dann immer selbst, wie ich manche Dinge richtig vorausgeahnt hätte. Da ärgert man sich schon sehr, wenn man nicht auf sein Bauchgefühl gehört hat.

Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, der es schwer fällt, auf ihr Bauchgefühl zu hören.

 


 

3) Ich bin eine Katzenlady (Achtung: hier könnte es emotional werden!)

Es ist schon fast klischeehaft, dass jeder Blogger und/oder Autor eine Katze hat. Ich habe aber nicht nur eine, sondern vier. Sie sind alle auf ihre Weise … verrückt. Sie ärgern mich gerne, machen mir das Leben häufig schwer, aber sie sind zuckersüß und ich könnte mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen.

Vor kurzem mussten wir uns leider von einem großen Schatz verabschieden. Unser Speedy war einfach einmalig und sein Verlust war wahrscheinlich das schmerzhafteste, das ich bisher erlebt habe. Er war ein kleiner Kämpfer und wollte nicht gehen, aber manchmal bringt alles kämpfen nichts. Unser Speedy ist über 20 Jahre alt geworden. Er hatte also viele, viele Katzenjahre, die er in einem wundervollen Zuhause verbringen durfte.

Nun bleiben uns noch Chiara, Bonnie, Pino und Una. Und natürlich ihre beiden bellenden Begleiter Benny und Negra. Wenn alles glatt läuft, dürfen wir demnächst auch zwei alten Katzendamen ein schönes Zuhause für ihre letzten Jahre bieten. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

 


 

4) Ich mache mir selbst extrem viel Stress

Das ist mir tatsächlich erst vor kurzem aufgefallen. Ich setze mich selbst mit dem Bloggen und Schreiben so sehr unter Druck, dass ich ein richtig schlechtes Gewissen habe, wenn ich meine Ziele nicht schaffe. Momentan ist beides aber „nur” ein Hobby und das sollte definitiv Spaß machen und kein schlechtes Gewissen bereiten.

Die Balance zu halten, ist da ein richtiger Drahtseilakt, aber ich versuche es. Deshalb gab es vor dem Blogumzug auch eine kleine Pause von mir. Die Luft war einfach raus, selbst im Urlaub habe ich mir keine richtige Pause gegönnt, sondern meinen Kalender täglich mit Schreib- und Blog-To Do’s vollgeklatscht. Ich hab den Dreh noch nicht so ganz raus, aber ich versuche, das ganze etwas gelassener zu sehen, um meine Freizeit mal wieder richtig genießen zu können.

 


 

5) Ich bin süchtig nach einer App

Diese App heißt »Conduct THIS!«, und im Prinzip geht es nur darum, Züge zu ihrem entsprechenden Bahnhof zu navigieren, ohne dass sie zusammenkrachen. Es ist so ein unaufwändiges Spiel und dennoch macht es so süchtig. Ich warte immer wochenlang auf das Update, spiele die neuen Level dann meistens an einem Tag direkt durch, und warte dann wieder Wochen.

Es ist verrückt, aber das Spiel lässt mich einfach nicht los.

 


 

6) Ich bin planungsverrückt

Am liebsten würde ich täglich neue Taschenkalender kaufen, nur um alle Termine reinzuschreiben und nach einer Woche nie wieder reinzuschauen. Ich plane einfach gerne, stelle mir manchmal Zeitpläne für ganze Tage auf, obwohl ich sie nie einhalte.

Letztens durfte ein neues Bullet Journal bei mir einziehen, mit dem ich jetzt fleißig plane. Momentan nutze ich es tatsächlich sehr intensiv und bin glücklich damit. Ich hoffe, das bleibt so.

 


 

7) Ich liebe Twilight

Manchmal kommt es einem so vor, als müsste man sich für so eine Aussage schämen. Im Prinzip stimmt sie auch gar nicht ganz. Denn ich liebe die »Biss«-Reihe, die ich mit 14 gelesen habe. Damals war ich genau in der Zielgruppe und die Reihe hat mich einfach gepackt. Ich habe sie geliebt und verschlungen. »Biss« war für mich das, was für viele Kinder Harry Potter ist. Die Reihe hat mich erst richtig zum Lesen gebracht. Und die Reihe war es auch, die mich so vollkommen zum Schreiben gebracht hat. Denn mit Twilight-Fanfictions hat alles angefangen.

 

Welches Buch hat eure Liebe zum Lesen erweckt?

8 Comments

  • Ally sagt:

    HalliHallo,

    ohjee da erkenne ich mich selber bei einigen Fakten wieder. 😀 Ich kann bei mir schon gar nicht mehr zählen wie viele Planer oder Listen auf meinem Schreibtisch herum fliegen.;) Und das mit den ständigen Veränderungen kenne ich zu gut! Meine Mom bekommt noch einen Schreikrampf weil ich mein Zimmer gefühlt alle 2 Monate herumschiebe oder umgestalte 😀
    Leider verliere ich bei den meisten Apps schnell die Geduld weshalb da bei mir immer ein ständiges hin und her herrscht.
    Ich freu mich wieder ein bisschen mehr von dir zu lesen ♥

    Liebe Grüße
    Ally ♥

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      ich bin tatsächlich froh, dass ich nicht die einzige bin 😀 Ich hab mir ein paar Listen zu kommenden Beiträgen gemacht, um den Überblick nicht zu verlieren. Mittlerweile check ich gar nichts mehr 😀

      Ich freue mich auch. Liebste Grüße ♥

  • Jacquy sagt:

    Hey Kate,
    ich lese solche Artikel immer sehr gern, weil ich dann ein besseres Bild vom Blogger habe als wenn es immer nur um Bücher und das Bloggen selbst geht.
    Was du über Veränderungen sagst ist bei mir genau andersrum, ich habe meinen Blog nämlich seit über 6 Jahren und seitdem absolut nichts am Design verändert. Zufrieden bin ich damit nicht unbedingt, aber ich kann mich einfach nicht dazu überwinden, es nach so langer Zeit einfach zu verändern.
    Planen liebe ich auch. Ich habe auch seit längerem schon ein Bulletjournal und dort alle möglichen Listen und tägliche To-Do-Listen. Auch exakte Zeitpläne für den Tag erstelle ich unglaublich gerne, halte sie aber auch nie ein, sondern meistens ist es schon morgens um 10 damit vorbei 😀
    Twilight war für mich auch wichtig, was meine Leseentwicklung angeht und damit habe ich zu Fantasy und generell zu Jugendbüchern gefunden. Auch wenn ich sie heute nicht mehr mögen würde, haben sie mich damit doch beeinflusst.

    Liebe Grüße!

    • Kate sagt:

      Hallöchen liebe Jacquy,
      nach so langer Zeit hat das vielleicht auch ein bisschen was nostalgisches. Da kann ich verstehen, dass man nichts verändern will. Wenn es so klappt und man zufrieden ist, ist das ja auch okay 🙂
      Ja, bei mir ist es auch morgens schon vorbei mit den Zeitplänen. Ich vergesse teilweise, Essen einzuplanen 😀 Und wenn ich es doch einplane, kommt mir der Hunger in die Quere. Es ist zum Verrückt werden. Bloggst du denn auch über dein Bullet Journal?
      Sind wir Zwillinge? 😀 Ich glaube auch, dass mir Twilight nicht mehr gefallen würde. Damals war ich halt genau in der Zielgruppe und das Buch hat perfekt zu mir gepasst. Ich bin froh, dass ich dadurch zum Lesen gekommen bin 🙂

      Liebste Grüße ♥

    • Jacquy sagt:

      Ah, gut dass du das nachvollziehen kannst. Mein Hintergrund ist nur sehr dunkel und mir wurde schon gesagt, dass das Lesen darauf relativ anstrengend ist, aber ehrlich gesagt hat mir auch das bisher nicht den Schubs gegeben, alles über den Haufen zu werfen. Aber vielleicht kommt das ja noch.
      Mir geht es so, dass ich nie weiß, was für Zeiträume ich einplanen kann und sobald es dann bei einer Sache nicht stimmt, funktioniert alles nicht mehr. Entweder ist es zu wenig und ich werde nicht fertig, oder ich plane zu viel ein und lenke mich dann in der plötzlich entstandenen Freizeit zu lange ab 😀
      Nein, über das Bullet Journal gebloggt habe ich noch nicht. Ich habe überlegt, das mal zu tun, aber bisher habe ich es nicht umgesetzt, weil ich damit zu großen Teilen nicht zufrieden genug bin um Fotos zu zeigen 😀
      Genau, du sagst es. Die Zielgruppe ist bei solchen Büchern dann doch wichtig, heute hätte ich es als Mist abgetan, aber damals sah das ganz anders aus. 😀

    • Kate sagt:

      Da muss ich zustimmen. Ich finde weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund auch etwas anstrengend. Aber am Ende ist es immer noch dein Blog, du siehst ihn öfter als alle anderen, also ist auch nur deine Meinung dazu wirklich wichtig 🙂
      Jaaaa, das passiert mich auch extrem oft! Deshalb bin ich gerade dabei, eine andere Methode auszuprobieren. Ich gebe mir zwar immer noch eine bestimmte Zeitvorgabe für eine bestimmte Aufgabe. Wenn sie zu lang ist, lese ich ein Kapitel meiner aktuellen Lektüre, dann geht’s zur nächsten Aufgabe. Wenn sie zu kurz ist, setze ich die restliche Aufgabe wieder ans Ende meiner To Do-Liste. So passeirt es nicht, dass wirklich wichtige Aufgaben eventuell durchrutschen, weil man zu viel Zeit in eine Aufgabe gesteckt hat, die vielleicht nicht ganz so wichtig ist wie die anderen. Die Methode finde ich momentan ganz gut 🙂
      Schade! Ich lese Beiträge über Bullet Journals nämlich unheimlich gerne. Ich such da immer wieder nach Inspiration 🙂
      Zum Glück haben wir es damals gelesen. So sind die Erinnerungen daran schön 🙂

  • Lisa-Marie sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag! Punkt vier und sechs könnten auch glatt von mir kommen. Ich habe mir letztes Jahr drei neue Kalender gekauft gehabt, weil mein verrücktes Planung Ich dieses Bedürfnis hatte. Punkt vier kenne ich auch nur zu gut, leider endet dieser Stress bei mir immer mit einem Ausschlag durch meine Neurodermitis. Weshalb ich mich regelmäßig selber irgendwie zügeln muss. Ich verstehe dich in diesem Punkt also nur zu gut.

    Liebste Grüße, Lisa-Marie <3

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      Neurodermitis habe ich zum Glück nicht. Dafür knirsche ich extrem, wenn ich gestresst bin. Das ist auch nicht unbedingt gut.

      Danke für deinen Kommentar!
      Liebste Grüße ♥

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