1. Juli 2017

Mein Juni 2017

Der Juni war ein sehr schöner Monat, war vor allem daran liegt, dass ich drei Wochen davon Urlaub hatte. Leider, wie so oft, hat mir das Internet mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht und sich nicht einmal eine Woche nach dem Relaunch verabschiedet. Einige Beiträge waren zum Glück schon vorgeplant, sodass es gar nicht unbedingt aufgefallen ist.

Heute geht das Internet wieder, das heißt, ich kann den Monatsrückblick zum Glück gerade noch rechtzeitig online stellen. Es gab so einige gelesene Bücher, viele davon Manga. Ich wollte mal etwas neues ausprobieren und mich in das Genre Manga einlesen, weil ich ja auch das für die Arbeit gebrauchen kann.

 

Top & Flop des Monats

Top Begeistern konnte mich diesen Monat »Erwachen des Lichts«.
Flop »Der Pinguin meines Lebens« kommt noch am ehesten an einen Flop heran, weil die Geschichte sehr durchwachsen war.
Größte Überraschung  »Kuro« konnte mich überraschen, weil es der erste Manga war, der mich so richtig überzeugt hat. Aber auch  »No Pflock« war eine wahre Überraschung, weil es so anders ist und mir trotzdem sehr gut gefallen hat.

 

Alle gelesenen Bücher

           

 

»Der Pinguin meines Lebens« von Tom Michell

Von diesem Buch habe ich mir eine schöne Geschichte erhofft. Ich mag es, über besondere Freundschaften zwischen Mensch und Tier zu lesen. Auch bei Der Pinguin meines Lebens ist das der Fall, denn es geht um die außergewöhnliche Freundschaft zwischen Tom und Juan Salvadó, dem Pinguin.

An sich eine wirklich schöne Geschichte und die Szenen mit dem Pinguin waren süß und interessant. Nur die autobiografischen Teile über die Vergangenheit des Autors haben mir nicht besonders gefallen. Da es mir nur um den Pinguin ging, hat mich das einfach nicht sonderlich interessiert.

 

»Erwachen des Lichts« von Jennifer L. Armentrout

Obwohl Erwachen des Lichts Obsidian sehr ähnlich ist – angefangen bei den Charakteren, bis hin zu den Schatten, die den Bösen in Obsidian gleichen -, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es wurde mal wieder Zeit für ein Jugendbuch mit interessanten, draufgängerischen Charakteren mit ein wenig Input der griechischen Mythologie.

 

»Guten Morgen, Dornröschen« von Megumi Morino

Das war mein allererster Manga und deshalb sehr ungewohnt. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob Manga wirklich etwas für mich sind, aber die Geschichte über das Mädchen mit den vielen Persönlichkeiten, das im Gartenhaus der reichen Familie lebt und nie Kontakt zur Außenwelt hat, hat mir sehr gut gefallen. Ich muss mich noch ein bisschen an die Eigenarten von Manga gewöhnen, aber an sich hat es mir gefallen.

 

»Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki« von Haruki Murakami

Gemeinsam mit meiner kleinen Leserunde, bestehend aus Arbeitskollegen und ehemaligen Arbeitskollegen, haben wir diesen Monat das Motto „Murakami” gehabt. Jeder konnte sich einen Roman von ihm aussuchen, und ich habe mich für Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki entschieden. Einfach weil mir viele dazu geraten haben mit diesem Buch von ihm anzufangen.

Anfangs ist die Geschichte so ein bisschen dahingedümpelt und hat mir nicht so gut gefallen. Tazakis Leben wurde beschrieben, es gab immer wieder Rückblenden zu seinen Freunden, die ihn irgendwann aus heiterem Himmel gemieden haben, und zu seiner Studienzeit. Spannung kam erst auf, als seine Freundin ihm geraten hat, die Vergangenheit aufzuarbeiten und herauszufinden, warum seine Freunde plötzlich keinen Kontakt mehr zu ihm wollten. Er reist in seine Geburtstadt und sucht jeden einzelnen von ihnen auf.

Am Ende sind mir leider ein paar Fragen zu viel offen geblieben, aber an sich ist es ein interessantes Buch über Tazakis Selbstfindung.

 

»No Pflock« von Andrea Weil

Ein Vampirroman der anderen Art! Hier sind die Vampire alles andere als erotisch und haben auch nichts von Rittern in glitzernder „Rüstung”. Die Vampire hier sind düster, blutdurstig, so wie man sie sich in den alten Zeiten des Grafen Draculas vorgestellt hat.

Und so sind auch die Charaktere anders als man es aus der modernen Literatur gewohnt ist. Denn sie sind definitiv nicht perfekt, haben Ecken und Kanten und wirken dadurch nicht gottesgleich, sondern einfach nur realitätsnah.

 

»Ewigkeitsgefüge« von Laura Labas

Die Idee hinter diesem Buch hat mir total gut gefallen. Ein Ort namens Arden Creek wird von Menschen heimgesucht, die sich nachts in Mordenox, Monster mit fledermausähnlichen Flügeln, verwandeln. Nur die drei Orden Protectoren, Signa Inferre und Somnia bzw. Dormis können die Menschen vor diesen Wesen beschützen. Auch die Eigenarten der Orden haben mich begeistert, denn die einen sind starke Krieger, die anderen fanatische Gläubige und die letzten so irgendwas dazwischen.

Leider hat mich die Handlung dann nicht ganz so mitgerissen, wie erhofft. Die Spannung ist eine ganze Weile ausgeblieben und auch die Action hat sich etwas in Grenzen gehalten.

 

»Kuro« von Somato

Mein zweiter Manga, der mir noch besser gefallen hat als Guten Morgen, Dornröschen. Es geht um eine Stadt, die von Monstern heimgesucht wird. Sobald man 6 Jahre alt wird, bekommt man eine Impfung, um sie sehen zu können. Um vor ihnen in Sicherheit zu sein, darf man nie den Weg verlassen. Denn den Weg können die Monster nicht betreten

Coco lebt ganz alleine in einem großen Haus. Was mit ihrer Familie passiert ist, hat man im ersten Band noch nicht so recht erfahren, weshalb ich diesen Manga wohl fortführen werde. Sie hat einzig ihre Katze Kuro, die eines Tages weggelaufen ist und völlig verändert wiederkam.

Coco hat diese Impfung mit 6 Jahren nicht bekommen und später wirkt sie leider nicht mehr. Sie ist also die einzige Person in der Stadt, die die Monster nicht sehen kann. Aber Kuro, ihre monsterähnliche Katze beschützt sie vor allem bösen. Obwohl Kuro teilweise wirklich gruselig aussieht, ist er irgendwie wirklich süß.

 

»Konbini-kun« von Junko

Noch ein Manga, der mir ebenfalls gut gefallen hat. Er ist im Genre Gay-Romance angesiedelt und ist damit das zweite Buch, dass ich aus dieser Rubrik lese. Begebnung um Mitternacht hat mir damals ja leider nicht so gut gefallen, aber Kobini-kun ist wirklich schön. Allein die zuckersüße Katze spricht für diesen Manga, aber auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten hat mir gut gefallen.

 

»One Week Friends«

Das hier gehört zu den Manga, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Der Zeichenstil war zwar toll und die Idee, dass ein Mädchen nach einer Woche alle geknüpften Freundschaften vergisst, hat viel Spannungspotenzial. Leider hat mich dieser Manga aber nicht richtig abgeholt.

 

»Beast Boyfriend« von Saki Aikawa

Das war eine Liebesgeschichte ganz nach meinem Geschmack! In »Beast Boyfriend« geht es zwar um eine relativ gewöhnliche Stiefbruder-Highschool-Romanze, aber irgendwie hatte das ganze etwas. Ich hab die Seiten verschlungen und mein Kleinmädchen-Herz hat recht häufig höher geschlagen.

 

»Yotsuba«

Anfangs war ich etwas überfragt, wie einem – vor allem mir – eine Geschichte über ein vollkommen verpeiltes junges Mädchen gefallen kann. Aber dann hat mich Yotsuba ebenfalls von sich überzeugt. Sie ist nämlich wirklich vollkommen verpeilt und tollpatschig, fragt die offensichtlichsten Dinge und bringt einen beim Lesen immer wieder zum Lachen.

 

»Resident Evil – Heavenly Island«

An den Zeichenstil musste ich mich anfangs etwas gewöhnen, aber dann hat mich die Geschichte komplett gepackt. Ich liebe Zombies ja und auch dieser Manga hat sehr viel davon. Es ist ein bisschen typisch Hollywood, obwohl es gar nichts mit Hollywood zu tun hat. Es geht um eine Fernsehsendung auf einer abgelegenen Insel. Bekannte Stars und Sternchen, wie zum Beispiel Topmodels, müssen in knappen Bikinis ein Wettrennen durch den Dschungel bestreiten. Ziemlich banal und klischeehaft, aber durch den Voodoo- und Zombie-Aspekt kriegt das ganze etwas wirklich, wirklich spannendes.

 

»The Ones Within«

Ein paar Lets-Player werden entführt und in ein Reallife-Letsplay gesteckt. Ihre Aufgabe ist es, eine bestimmte Anzahl von Klicks zu sichern, um freigelassen zu werden. Dabei müssen sie unterschiedliche Level bestreiten und jedes ist verrückter als das vorherige. Nicht ganz so mitreißend wie manch anderer Manga, aber ich möchte definitiv wissen, wie es weitergeht.

 


Monatsfazit

Gelesene Bücher: 13

Gelesene Seiten: 3.044

Gelesene Seiten/Tag: 101

2017 gelesene Bücher: 29

2017 gelesene Seiten: 12.119

Meist abgegebene Bewertung: lesenswert

eBooks: 1 | Taschenbücher: 2 | Paperbacks: 1 | gebundene Bücher: | Manga: 8

Angefangene Reihen: | Fortgeführte Reihen: | Beendete Reihen: | Einzelbände: 4


 

Neuzugänge

Diesen Monat gab es genau vier Neuzugänge. Und drei davon habe ich bereits gelesen, beim vierten bin ich dran.

»Erwachen des Lichts«»Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki« und »Ewigkeitsgefüge« sind die drei Neuzugänge, die ich bereits gelesen habe. Wie sie mir gefallen haben, könnt ihr oben nachlesen.

Dann bleibt nur noch »Scythe«, das ich momentan noch lese. Mir gefällt die Idee rund um diese Utopie sehr gut, deshalb bin ich gespannt, wie es ausgehen wird.

 

Die beliebtesten Beiträge im Mai

1) Willkommen im neuen Bücherregal

2) Monatsrückblick Mai 2017

3) Sonntagsgeplauder #25

Wie beschäftigt ihr euch bei Internetausfall?

2 Comments

  • Aleshanee sagt:

    Guten Morgen!

    Ja, das Internet wenn streikt ist man manchmal wirklich aufgeschmissen :/ Aber hauptsache, du hattest ein paar schöne Urlaubstage und es hat ja doch alles dann geklappt 🙂

    Mit Mangas kann ich leider nicht so viel anfangen, meine Tochter liest die aber ganz gerne – ich fang gerade an, mich ein bisschen für Comics zu interessieren. Die sind wenigstens in Farbe 😛

    Beim Neuen von Jennifer Armentrout war ich mir echt nicht sicher, da die anderen Bücher von ihr mir zwar gefallen haben, ich ihre Reihen aber nie zu Ende gelesen hab, wollte ich das gar nicht ausprobieren. Aber jeder schwärmt jetzt so davon O.O Ich werds mir nochmal durch den Kopf gehen lassen …

    Ich wünsch dir einen schönen Sonntag!
    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Monatsrückblick

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      ja es war wirklich ärgerlich. Leider frustriert mich das dann immer so, dass ich nicht meine ganzen Blog-ToDos abarbeiten kann, dass ich mich irgendwie auf gar nichts konzentrieren kann.

      Mangas sind eigentlich auch überhaupt nicht meins. Aber ich wollte es mal ausprobieren, weil ich jetzt in der Etage mit der Abteilung bin und da eventuell auch mal Kunden beraten müsste. Jetzt kann ich wenigstens zu einer kleinen Auswahl greifen. Es gibt sogar ein paar, die in Farbe sind 🙂 Aber das ist eine große Ausnahme. Ich bin jedenfalls selbst überrascht, wie gut sie mir teilweise gefallen haben, weil ich sonst ja auch nichts damit anfangen kann.

      Also ich fand die Obsidian-Reihe absolut gigantisch! Deshalb gefällt mir wahrscheinlich auch „Erwachen des Lichts“, die beiden sind sehr, sehr ähnlich. Ich hab’s in meiner Rezension erwähnt: Es wirkt fast, als wären einfach nur die Namen ausgetauscht worden und alles in die griechische Mythologie versetzt. Also wenn dich die Obsidian-Reihe schon nicht so begeistert hat, überlege es dir gut 🙂

      Liebste Grüße, Kate

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen