27. Juli 2017

10 Klischees in Büchern

Angelehnt an Effis Beitrag, in dem es um Jugendbuchklischees geht, widme ich mich heute auch mal ein paar Klischees. Ich beschränke mich zwar nicht auf ein Genre, aber mir ist aufgefallen, dass doch so einiges zum Genre New Adult passt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinung zu den Klischees dalasst, und ob sie euch stören oder eher nicht stören. Denn es gibt auch so einige davon, die mich persönlich nicht immer beim Lesen stören.

 

Die völlig unvorhersehbare Protagonistin

Fangen wir doch gleich mit dem wichtigsten Bestandteil eines Romans an. Wir kennen sie doch alle … diese Protagonistin, die vollkommen unerfahren ist. Gerade in vielen New Adult-Romanen scheint es ein Graus zu sein, wenn die Protagonistin in Sachen Sex schon Erfahrung hat. Da nennen wir uns immer so fortschrittlich und doch ist die Frau meist unschuldig, bis sie den Mann ihrer Träume – also den Mann, mit dem sie womöglich den Rest ihres Lebens verbringt – kennenlernt.

Grace aus »The Mistake« bildet da eine kleine Ausnahme. Sie ist zwar noch Jungfrau, hat mit ihrem Highschool-Freund dafür schon andere Dinge gemacht. Dennoch wird sie oft als die Unschuldige dargestellt und er wiederum ist der Oberaufreißer. Das scheint wirklich ein Muss zu sein.

Aber das ist natürlich nicht das einzige, das eine gute Protagonistin ausmacht. Sie muss auch tollpatschig – bestes Beispiel dafür ist Bella aus Twilight – und ein klassisches hässliches Entlein sein. Es ist natürlich nicht immer so extrem, aber sehr oft empfindet sich die Protagonistin als nicht besonders schön oder schlicht als unscheinbar. Der Protagonist hält sie aber meist für das schönste Wesen auf Erden. Das wird langweilig! Natürlich haben wir Mädels die Wunschvorstellung, dass unser Freund uns für die schönste Frau der Welt hält, aber Tatsache ist: Es gibt immer jemand hübscheren. Und das ist okay so.

 

 

Extreme Heldenreise … und dann der Absturz

Dieses Phänomen ist mir tatsächlich erst vor kurzem aufgefallen. Die Protagonisten fast aller (New Adult-)Romane sind anfangs besonders schüchtern oder einfach sehr zurückhaltend. Während sie den Protagonisten kennenlernen, tauen sie auf. Sie kommen aus sich heraus, werden schlagfertiger und einfach offener. Aber leider, leider passiert es manchmal, dass sie gegen Ende zum Frauchen werden. Das ist natürlich nicht in allem Romanen so, aber ich kann mich an einige erinnern, in denen die Frau ihre Persönlichkeit verloren hat, sobald sie mit dem Mann zusammen war.

Letzteres ist mir besonders in »fair game« aufgefallen. Der Epilog besteht nämlich daraus, dass Jade auf ihren Shep wartet, dabei in der Küche ist und Cupcakes backt. Das hat beim Lesen so dermaßen das Bild einer Hausfrau in mir heraufbeschworen, dass ich beinahe das Buch fallengelassen hätte. Das wäre alles kein Problem gewesen, wenn Jade schon vorher gerne gebackt hätte, aber es ist nie erwähnt worden. Und deshalb kommt hier das Hausfrauen-Denken nicht aus.

 

 

Ich kenne dich zwar erst seit zehn Buchseiten, aber …

… ich liebe dich.

Wie viele Bücher habt ihr schon gelesen, in denen das große »Ich liebe dich« viel zu früh kam? In denen es eigentlich nur um Insta Love ging? Ich leider sehr, sehr viele. Meiner Meinung nach brauchen diese Gefühle Zeit. Und dann braucht es nochmal Zeit, bis man diese Gefühle aussprechen kann. In vielen Romanen fällt es den Charakteren aber ganz leicht, genau das zu tun. Und das obwohl man beim Lesen diese Gefühle oft gar nicht richtig mitbekommen hat.

 

 

Wie die Liebe entsteht

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe schon sehr absurde Sachen gelesen, aus denen Liebe entstanden sein sollen. Manchmal bleibt da nur Kopfschütteln.

Fangen wir doch mit dem Unverfänglichsten an. Die beiden Protagonisten verlieben sich, weil sie von ihm lernt, wie man richtig flirtet. Ich glaube, diese Thematik kommt sogar öfter vor. Das Mädchen steht also auf einen Jungen, traut sich aber nicht, ihn anzusprechen. Also bittet sie einen Freund oder Nachbarn oder einen random Jungen um Flirtunterricht. Natürlich klappt es mit dem Auserwählten dann nicht, weil die beiden Protagonisten merken, dass eigentlich sie ineinander verliebt sind. Ein gutes Beispiel dafür ist »Von wegen Liebe« (auch als sehr toller Film »Duff« bekannt).

Es gibt aber auch noch die altbekannte Wette. Entweder wird gewettet, ob der männliche Protagonist das Mädel rumkriegt (Beispiel: »After Passion«), was natürlich zu jeder Menge Probleme führt. Denn das Mädchen ist dann sauer, enttäuscht und fühlt sich verarscht, obwohl der Junge doch längst unsterblich in sie verliebt ist.
Dann gibt es noch die Variante, dass um die Protagonistin gewettet wird. Dieses Beispiel hätten wir wieder in »fair game«, und natürlich führt auch das zu Problemen, denn die Protagonistin findet es meist nicht so toll, als Wetteinsatz zu enden.

Aber mein absoluter Favorit ist mir in »Sternensturm« begegnet. Denn da kann die Liebesgeschichte nur entstehen, weil sich die beiden Protagonisten – die sich nebenbei hassen – gemeinsam Magie ausüben. Und dieser Akt des gemeinsamen Zauberns, erregt beide dermaßen, dass sie übereinander herfallen und sich für immer und ewig lieben.
Na gut, ganz so extrem ist es nicht, aber das Gerüst stimmt. Die beiden nähern sich nur an, weil sie durch die Magie aneinander gebunden sind und von ihr erregt werden. Für mich leider so ziemlich der lächerlichste Grund für eine Liebesbeziehung.

 

Sex regelt ALLES

Gerade in New Adult-Romanen spielt Sex ja eine sehr große Rolle. Dabei ist mir aufgefallen, wie oft Sex genutzt wird, um die Heldenreise der Protagonistin voranzutreiben. Sex wird dazu genutzt ihr Selbstbewusstsein aufzupuschen, und das auf für mich völlig unnatürliche Weise. Denn da fallen dann auch so Sätze wie »Du bist so geil, du bist so toll!« oder »Du bist so geil, ich liebe dich«. All diese wichtigen Gefühle und Sätze, die man sich in einer gesunden Beziehung sagen sollte (vielleicht aber etwas romantischer als mit dem Anfang »Du bist so geil …«), werden nur noch an das körperliche gerichtet. Das finde ich persönlich ganz furchtbar.

Abgesehen hilft Sex bei Liebeskummer, bei Trauer, bei Freude, bei einfach allem.

 

 

Nichts geht über sexuelle Spannung

Dieses Motto nehmen viele Autoren wohl etwas zu ernst. So wird der große Knall der sexuellen Spannung ewig herausgezogen, unnatürlich herausgezogen. Meist durch irgendwelche unsinnigen Gründe oder Unterbrechungen. Meisterin in diesem Fach ist Jennifer L. Armentrout. Und so sehr ich sie und ihre Bücher liebe, das nervt ein bisschen. In »Erwachen des Lichts« ist mir das wieder besonders aufgefallen. Denn auch hier glänzt die sexuelle Spannung mit millionen Unterbrechungen. Angefangen bei einem Klopfen an der Tür, bis hin zu einem Angriff oder sonstigem. Auch in »frigid« hat Armentrout dieses Werkzeug oft eingesetzt.

 

Der dunkle Bad Boy

Ja, auch der männliche Protagonist folgt oft klassischen Klischees. Er ist in fast allen Fällen unglaublich gut aussehend, bei seinem Anblick sabbern die Mädels und noch dazu überzeugt er mit seiner unwiderstehlichen Arroganz.

Auch die Protagonistin verfällt seinem Charme und vergisst beim Anblick seiner nackten Brust, wie gemein er eigentlich ist und auch all ihre Probleme. Beispiel für letzteres wäre Anima.

 

Die Rivalin

Passend zum Bad Boy muss es natürlich eine Kontrahentin geben, wegen Spannung … und so. Damit sich die Protagonistin noch viel unzulänglicher fühlt, ist die Rivalin meistens wunderschön und supersexy. Außerdem total selbstsicher und sie weiß, wie man Männer rumkriegt. Natürlich ist diese Kontrahentin nie wirklich eine Bedeohung, aber Eifersucht scheint ein muss zu sein.

Und es ist natürlich viel beeindruckender und interessanter für uns Leser, wenn das graue Mäuschen den Typen abkriegt.

 

 

Der Sidekick – oder einfach: Die coole beste Freundin

Extrem oft haben Protagonistinnen beste Freundinnen, die so ganz anders sind als sie selbst. Sie sind cool, frech, kleiden sich sexy, sind selbstbewusst und haben keinerlei Hemmungen bei Männern und deshalb viel Erfahrung. Meist schaut dann die Peotagonistin zu Ihnen auf und beneidet sie darum.

Ich persönlich bin diese Freundinnen leid. Es wäre schön, mal etwas anderes zu lesen.

 

 

Die begehrte Protagonistin

Neben der besten Freundin kann es aber auch einen besten Freund geben. In 90% der Fälle ist der dann heimlich in die Protagonistin verliebt. Sie merkt davon natürlich nichts und er beichtet es ihr erst, wenn sie wegen einem Typwn im völligen Gefühlschaos ist, sodass sie gar nicht mehr weiß, wo vorne und hinten ist.

Falls es den besten Freund aber nicht gibt, wird ein anderer random Typ erwähnt, der entweder schon immer da war oder plötzlich auftaucht. Eines haben beide Fälle aber gemeinsam: sie stehen auf die Protagonistin. Manchmal kommt es zu Dates, manchmal nicht. Aber eigentlich immer ist der männliche Protagonist glühend eifersüchtig. Juhuu, da kommt doch Spannung auf!

Bildquelle: Pixabay

 

Welche Klischees könnt ihr so gar nicht ausstehen?

16 Comments

  • Lara sagt:

    Haha, super Post und du hast so Recht mit allen Punkten. Worüber ich gerade lachen musste ist die „coole beste Freundin“, weil mir das bisher nie bewusst aufgefallen ist. Aber jetzt wo ich drüber nachdenke … stimmt! Da ist immer so eine obercoole, die über alles bescheid weiß und alles kann 😀
    Liebst, Lara.

    • Kate sagt:

      Hallöchen Laura,
      das ist dir noch nicht aufgefallen? Tatsächlich? 😀 Ich finde, das ist so eins der Dinge, die am meisten und offensichtlichsten vorkommen. Hoffentlich habe ich die coole beste Freundin jetzt nicht für dich verdorben.

      Liebste Grüße ♥

  • Kani sagt:

    Kaffee. Der typische Teenager, der nicht funktioniert ohne sich den Kaffee in Maßkrügen zuzuführen. Oder, wenn vor dem ersten Kaffee gar nichts geht. Das finde ich wirklich anstrengend, vor allem wenn es dann fast eine Seite darum geht, wie fürchterlich alles ist weil es noch keinen Kaffee gab.

    Auch beliebt. DAS ZEICHEN! Der/die Protagonistin haben irgendwo ein Muttermal, ein geheimes Tatoo, ein eingewachsenes Nasenhaar das zeigt, dass sie eigentlich zu etwas großem bestimmt sind.

    Fürchterlich. Ansonsten hast du den Nagel ganz gut auf den Kopf getroffen. Als gäbe es keine anderen Möglichkeiten für die Liebe. Als würde ein durchschnittlich hübsches Mädchen nicht liebenswert sein. Das wäre doch mal was. Eine Protagonistin, die durchschnittlich aussieht und er liebt sie wegen ihrem Charakter.

    Alles Liebe Kani

    • Kate sagt:

      Hallöchen liebe Kani,
      erstmal: Danke für deine Klischees! Finde ich wirklich klasse, dass du welche hinzufügst. Mich interessiert das einfach so 🙂
      Der Kaffee-Teenager ist mir bisher noch gar nicht begegnet. Oder zumindest nicht so auffallend, dass er mir im Gedächtnis geblieben wäre. Aber seitenweise Beschreibungen, warum es ohne Kaffee schrecklich ist … das fände ich auch furchtbar!
      Ein eingewachsenes Nasenhaar 😀 Aber du hast Recht, gerade im Fantasy-Bereich kommt das oft vor. Meistens wissen die Protagonisten da ja noch nichts von ihrem „Glück“.
      Das fände ich auch toll. Wenn sich mal mehr auf den Charakter bezogen werden würde. An sich sind die Klischees ja nicht schlimm, aber so gebündelt sind sie doch immer wieder anstrengend.

      Danke nochmal!
      Liebste Grüße ♥

  • Schöne Auflistung von New-Adult-Klischees. Ich bin seit einiger Zeit selbst Fan des Genres und habe generell kein Problem mit diesen Klischees – sie gehören eben irgendwie dazu. Die Frage ist dann nur, wie die Ausführung ist. Wenn man während des Lesens ein „Oh Gott, DAS Klischee wieder“ vor dem inneren Auge hat, ist das wirklich störend. Ich habe auch schon einige Bücher abgebrochen, weil die Klischees zu stark aneinander gereiht daher kamen und ansonsten keinerlei Kreativität zu finden war.
    Gerade das „Wie die Liebe entsteht“ ist für mich eine schwierige Sache. Liebe entsteht aus sich selbst heraus. Wenn es einen äußeren Zwang gibt (Magie verbindet die Protagonisten?!), dann ist der ganze Reiz des Katz-und-Maus-Spiels direkt dahin. Wir wollen doch gerade lesen, wie die beiden sich trotz aller Hindernisse näher kommen, wie sie mit ihren Gefühlen kämpfen und am Ende mit der Liebe für immer belohnt werden. Wenn der Plot selbst aber schon groß „Zwangsliebe“ draufschreibt … da bin ich direkt weg!

    Liebe Grüße <3

    • Kate sagt:

      Genau so geht es mir auch. An sich finde ich Klischees völlig in Ordnung, sie müssen nur gut umgesetzt sein. Ich mag zum Beispiel auch Dreiecksgeschichten, wenn sie gut gemacht sind.
      Du sagst es! Man will verfolgen, wie sie mit ihren Gefühlen kämpfen. Nur leider ist das in sooo vielen Büchern nicht so. Da sind sie plötzlich verliebt und … joa, dann ist das halt so. Das finde ich so schade.

      Liebste Grüße ♥

  • Verena sagt:

    Super Artikel! 😃 Mir ist auch schon oft aufgefallen, dass sehr schnell die magischen drei Worte „Ich liebe dich“ genannt werden. Ich lese viel auf Englisch und da hab ich letztens noch in einem Buch gelesen, dass einer der beiden sich verliebt hat (also „falling in love“) und der andere dann direkt sagte „I love you, too“. Irgendwie verstehe ich das nicht. Da ist doch ein Unterschied zwischen!

    • Kate sagt:

      Du sagst es! In vielen Büchern heißt es gleich „Ich liebe dich“, obwohl es für mich einfach eher ein „verliebt sein“ wäre. Das finde ich extrem schade!

  • Stephie sagt:

    Ein interessanter Beitrag, bei dem nun schon zum zweiten Mal die mir völlig unbekannte Kontrahentin genannt wird. XD Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir spontan nicht ein einziges Buch mit einer solchen einfallen würde. Ich kenne das eher aus Filmen und Serien, in Büchern ist mir das bisher noch nicht untergekommen. (Oder ich habe es wieder verdrängt.^^‘)

    Ich kann deine Gründe meistens verstehen, aber Vieles ist wohl auch Geschmackssache, denn die unerfahrene (das meintest du, oder?) Protagonistin stört mich z.B. überhaupt nicht, im Gegenteil, ich mag sie sogar recht gern, weil ich mich damit immer gut identifizieren konnte. Was natürlich nicht heißt, dass jede Heldin unerfahren sein muss. Ich mag sie aber prinzipiell lieber als eine Frau, die sich selbst unheimlich toll findet und der, ihrer Ansicht nach, keiner das Wasser reichen kann. Mit so jemandem habe ich einfach nichts gemeinsam. Aber Geschmäcker sind eben verschieden. 🙂

    • Kate sagt:

      Puh, mir fällt da gerade sofort ein Buch ein, aber ich weiß leider nicht mehr, wie es heißt 😀 Aber diese Kontrahentinnen kommen tatsächlich hin und wieder vor. Manchmal werden sie nur so schnell auf die Seite geräumt, dass sie eigentlich gar keine Rolle spielen und deshalb vielleicht auch untergehen. Aber es gibt natürlich auch extrem viele Bücher ohne Kontrahentin. Besonders die neueren scheinen ohne auszukommen.
      Ja, ich meinte unerfahren bis hin zu jungfräulich. Das finde ich an sich auch besser als dein Beispiel, weil ich mich damit auch mehr identifizieren kann. Nur finde ich, dass daraus in Büchern oft so ein großes Ding gemacht hat und das finde ich schade.

      Liebste Grüße ♥

  • Sandra sagt:

    Hallo Kate,

    erstmal ein wirklich interessanter Blog, den Du da führst. Hab mich zwar noch nicht überall durchgelesen, werde es aber definitiv noch tun!

    Und jetzt zu 10 Klischees in Bücher: Ich gebe dir ehrlich zu 100% recht. Vor allem diese Protagonistinnen-Sache die gefühlt immer irgendwie gleich rüberkommen und es gefühlt in jedem Buch ein solches „Dummerchen“ gibt, die auf ihren Traumprinzen wartet. Und was den Rest angeht, ich musste so lachen, denn so denke ich auch und es ist immer wieder eigentlich das Selbe und man könnte die Bücher, vor allem die Jugendbücher, über einen Kamm scheren, da es extrem selten eine Ausnahme mit Charakter oder deren Verhalten gibt.

    Manchmal möchte ich auch liebend gerne die Bücher an die Wand klatschen, denn sie ähneln sie so sehr.

    Liebe Grüße und ein super Post!

    Sandra 😀

    • Kate sagt:

      Hallöchen Sandra,
      vielen Dank für das Kompliment! Freut mich, dass es dir hier gefällt 🙂
      Manchmal ist mir ja sogar nach so einem Klischeebuch, aber die meiste Zeit nervt mich das echt nur. Gut, dass es dir genauso geht. Dann fühle ich mich nicht so alleine 😀

      Liebste Grüße ♥

  • Huhu!

    Ach ja, das kenne ich leider auch alles nur zu gut… Zum Thema „Sex regelt ALLES“: ganz besonders schlimm finde ich, wenn eine Protagonistin in der Vergangenheit vergewaltigt wurde und eigentlich total Angst vor Sex hat – aber der Sex mit ihrer großen Liebe heilt sie dann sofort und auf der Stelle von dem Trauma.

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      oh ja, das ist etwas, das ich auch absolut ätzend finde! Hätte ich noch gut dazuschreiben können, aber dieses Szenario ist mir bisher tatsächlich erst einmal untergekommen. Was wahrscheinlich daran liegt, dass ich 1. nicht besonders viel in dem Genre unterwegs bin und 2. ich einen großen Bogen um Geschichten mit Vergewaltigung in der Vergangenheit mache. Genau aus diesem Grund nämlich!

      Hab ich schon gesehen, danke! ♥

  • Lotta sagt:

    Liebe Kate,
    Nach deinem Beitrag zu diesen Klischees bin ich sehr sehr froh, dass ich kein NA lese. WTF. Ganz ehrlich und soetwas findet dann noch eine Leserschaft? Ich möchte keinen schlecht machen und sicherlich gibt es auch Perlen in diesem Genre, aber wer um alles in der Welt braucht denn solche Bücher?
    Ich habe bisher genau zwei Bücher in dieser Richtung gelesen – mehr aus Versehen, weil ich es vom Klappentext her nicht zwingend vermutet hätte – und das hat mir definitiv gereicht.
    Was gibt einem ein solches Buch?

    Liebst, Lotta

    • Kate sagt:

      Liebe Lotta,
      solche Bücher finden sogar eine ganz große Leserschaft. Zu der ich zum Teil gehöre, denn manche Bücher können einen dann doch überraschen (trotz Klischees). Dennoch sind mir andere Genres da deutlich lieber.
      Ich glaube, viele lesen dieses Genre, weil es teilweise so anspruchslos ist und man gut abschalten kann. Letztens war eine Kundin bei uns im Laden, die Jura studiert und nur bei Manga abschalten kann, weil die einfach so leicht zu lesen sind. Bei manchen ist das wohl einfach so.

      Liebste Grüße ♥

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