Mein erstes Mal mit Manga

Willkommen zu dieser neuen Rubrik! Der Name »Mein erstes Mal mit …« ist natürlich etwas reißerisch, aber warum nicht? Denn hier soll es um meine Erfahrungen zu ganz unterschiedlichen Themen gehen. Als kleiner Spoiler: In den nächsten Beiträgen in dieser Rubrik wird es magisch und theatralisch 😉

 

Mein erstes Mal mit Manga

Vor einigen Wochen hat mir eine Kollegin ein paar Manga geliehen. Weil ich mit diesem Genre bisher gar nichts am Hut hatte, es aber auch für die Arbeit brauche, war ich auf Empfehlungen angewiesen. Und ich habe eine ganz bunte Mischung geboten bekommen.

 

Fakten über Manga

Zu allererst ein paar Fakten zu diesem Thema. Denn Manga sind ja doch ganz anders als Bücher. Wenn man sie liest, gibt es so einiges zu beachten. Aber es gibt auch jede Menge interessante Infos, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

Seitenverkehrt

Was kein großes Geheimnis mehr ist, ist, dass man Manga von rechts nach links liest. Daran musste ich mich überraschenderweise mehr gewöhnen als ich gedacht hatte. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie ich mitten beim Lesen plötzlich in die andere Richtung weiterlesen wollte. Das klappt natürlich nicht.

 

Das Genre

Wie beim normalen Buch auch gibt es bei Manga ganz unterschiedliche Themen. Zum Beispiel Romance, Boys Love, Action, Mystery, Fantasy und noch einiges mehr. Was ich bei der Sache echt gut finde, ist, dass das Genre jedes Mangas hinten drauf steht. Das ist für uns Buchhändler nicht nur super zum Einräumen, es kann auch für Leser ein toller Wegweiser sein.

 

Manga-ka

Manga stammen ursprünglich aus Japan, aber mittlerweile gibt es auch jede Menge Manga-ka (Manga-Zeichner) im europäischen Raum. Was ich ganz toll finde, ist, dass viele Manga-ka am Ende ihres Mangas eine Zeichnung von sich selbst abbilden und ihren Lesern danken. Das ist sozusagen eine gezeichnete Danksagung. Und manche Manga-ka stellen sich wirklich unglaublich lustig dar.

 

Meine Empfehlungen

Wie schon erwähnt, habe ich vor kurzem ein paar Manga gelesen und sie gehörten ganz unterschiedlichen Genres an. Im Monatsrückblick Juni habe ich ebenfalls von ihnen berichtet, aber hier möchte ich sie euch noch einmal gebündelt präsentieren.

 

  

Diese drei Manga kann ich euch wärmstens empfehlen. So unterschiedlich sie sind, so sehr haben sie mir gefallen.

In »Kuro« geht es um eine Welt, in der abseits der Straßen und Wege Monster leben. Jeder kann sie sehen, nur ein Mädchen nicht, denn ihr fehlt die Impfung, die das möglich macht. Mittlerweile ist sie zu alt für dies Impfung, weshalb sie ohne überleben muss. Zum Glück hat sie ihren Kater Kuro, der sie vor allen Gefahren beschützt. Ein toller Zeichenstil mit einer grandiosen Geschichte!

Ebenfalls ein fesselnder Manga ist »Beast Boyfriend«. Zugegeben, der Titel und auch das Cover sind etwas … sagen wir gewöhnungsbedürftig. Und auch wenn es um eine völlig harmlose, unkomplizierte Liebesgeschichte geht, macht das Lesen wirklich Spaß. Diesen Manga kann man kaum aus der Hand legen! Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen.

Als Zombie-Fan ist es wohl keine Überraschung, dass mir »Resident Evil – Heavenly Island« gefallen hat. Denn genau darum geht es. Ich will hier gar nicht zu viel verraten, aber so viel sei gesagt: Es geht um eine Gruppe Promi-Mädels, die fürs Fernsehen ein Wettrennen durch den Dschungel veranstalten. Dabei läuft nicht alles glatt und mysteriöse Dinge passieren. Wirklich spannend!

Auch »Konbini-Kun« konnte mich überzeugen. Mit »Begegnung um Mitternacht« habe ich ja schon einmal einen Roman mit homosexuellen Protagonisten gelesen, der mir leider nicht so gut gefallen hat. Dieser Manga aber ist wirklich toll. Ich kann ihn definitiv empfehlen!

 

Das sind die vier Manga, die mir am besten gefallen haben. Wenn ihr also einen kleinen Überblick über Manga haben möchtet oder dieses Genre selbst mal ausprobieren wollt, kann ich euch diese Titel definitiv empfehlen. Aber auch »One Week Friends« ist eine nette Geschichte, über ein Mädchen, das nach jeder Woche alle geknüpften Freundschaften vergisst.

In »The Ones Within« werden bekannte Lets-Player entführt und müssen Level bestreiten, um wieder freizukommen. »Yotsuba« hingegen geht es um ein sehr lustiges, schusseliges Mädchen. Ein Manga zum Lachen!

Und zu guter Letzt: »Guten Morgen, Dornröschen«. Darin geht es um ein Mädchen mit mehreren Persönlichkeiten. Eigentlich ist der Manga im Genre Romance angesiedelt, aber zwischendurch wird es auch etwas mysteriös und gruselig. Klare Empfehlung!

   

4 Replies to “Mein erstes Mal mit Manga”

  1. Liebe Kate,
    Warte, .. lass mich raten wer diese Kollegin ist.. xD
    Ich habe es auch mal mit Mangas probiert, aber irgendwie komme ich damit nicht klar. Ich kann weder mit den Geschichten etwas anfangen noch mit der Art sie zu lesen, mit der eigentlich noch weniger. ^^ Aber es kann ja auch nicht jedem alles gefallen, das wäre ja auch Quatsch. 😉 wo bleibt denn da die Vielfalt. Ich finde es aber unglaublich toll, dass du dich daran gewagt hast und dich sozusagen eingearbeitet hast, auch wenn Manga Käufer meistens ja sowieso keine Beratung benötigen. 😉

    Liebst, Lotta

    1. Hallöchen,
      hm … ob du diese Kollegin kennst? 😀
      Stimmt, Manga-Käufer brauchen eher weniger Beratung, aber ich glaube, ich hab das auch eher mal für mich ausprobiert. Ich bleibe auch bei normalen Büchern, aber so hin und wieder ein Manga zwischendurch macht sich gut. Und da gibt es schon ziemlich coole Geschichten, die mich interessieren würden.

      Liebste Grüße ♥

    2. Das ist eigendlich eine falsche Annahme das Manga-Käufer weniger Beratung bräuchten. Es gibt so viele Titel und unterschiedliche Genre (nur aus einem besteht ja auch kein Titel), nicht alles ist im Laden zu finden, von dem her. 😉 Die Frage ist eher ob sie überhaupt was nachfragen würde ich mal sagen.

      *
      Würde bei Manga auf jeden Fall mit Yona – Prinzessin der Morgendämmerung empfehlen…ist ein super Fantasy-Titel und wenn ich das richtig sehe, wurde sowas auch noch nicht angetestet. 😉

    3. Also bei uns auf Arbeit ist es tatsächlich so, dass viele Manga-Käufer genau Bescheid wissen und keine Beratung brauchen. Aber klar, Ausnahmen gibt es immer 🙂
      Danke für den Tipp, das klingt sehr interessant! Ich werd Yona mal auf meine Wunschliste setzen 🙂

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