24. November 2017

Schreiblaunen #13

Die Schreiblaunen sind zurück!

Die letzten sind tatsächlich vom Juni und auch da lief es nicht besonders prickelnd. Seit dem ging es mit dem Schreiben leider nicht bergauf, aber dazu gleich mehr. Ich hoffe, ihr freut euch genauso wie ich darüber, dass die Schreiblaunen wieder hier auf meinem Blog erscheinen.

 

Woran ich gearbeitet habe …

Dieses Jahr ist kein gutes Schreibjahr für mich. Ihr habt in diesen Beiträgen sicher mitbekommen, dass ich noch nie die allergrößte Schreiberin war. Phasenweise schreibe ich mal mehr, mal weniger – aber so richtig ehrgeizig wie andere (Hobby-)Autoren war ich in der Hinsicht leider nie. Und das obwohl mein eigenes Buch nach wie vor ein großer Traum von mir ist.

Dieses Jahr war ich geplagt von unterschiedlichen Schreibprojekten, die mich alle für sich beanspruchen wollten. Die Folge: Ich habe an keinem wirklich gearbeitet und mich lieber in meinem Selbstmitleid vergraben, weil ich auf einmal ALLES von mir scheiße fand. Monatelang habe ich deshalb kaum geschrieben und leider bin ich aus diesem Loch noch nicht ganz wieder raus.

Aber ich möchte das Schreiben jetzt wieder anpacken und es in meinen Alltag integrieren. Allerdings bleibt die Frage, woran ich gerade arbeite. Es ist mal wieder ein neues Projekt – das habt ihr hier ja schon oft gehört. Es ist Urban Fantasy … mit Superkräften, Aliens, Romantik, Action und allem, was sonst noch dazugehört. Bei Aliens haben viele wahrscheinlich Science Fiction oder die Obsidian-Reihe im Kopf, aber es ist keines von beidem wirklich.

In meinen Projekten kam bisher immer die Liebe vor, denn für mich geht ein Buch ohne gar nicht – oder nur schlecht. Diesmal soll die Liebesgeschichte aber noch etwas mehr in den Vordergrund rücken. Sie soll zwar der eigentlichen Handlung keinen Raum wegnehmen, aber doch viel Platz einnehmen. Dieser Teil der Geschichte wird also so ein bisschen in die New Adult-Richtung gehen und das ist für mich etwas vollkommen neues. Meistens hatte ich schon Schwierigkeiten, die Romantik nebenbei einfließen zu lassen, aber diesmal ist sie eine kurze Zeit lang ja wirklich im Fokus. Mal sehen, wie ich mich da tue.

 

Was sich als nützlich erwies …

Um den Überblick zu behalten und mich selbst zu motivieren, habe ich mit einem kleinen Schreib-Tagebuch begonnen. Das klappt bisher ganz gut, denn ich denke mir häufig: „Du musst dein Tagebuch führen, dafür musst du aber erst etwas für dein Projekt getan haben.“ Es sind dadurch zwar nur kleine Schritte, aber ich komme ein bisschen voran.

Außerdem versuche ich mit »Mein Buch« aus dem Diana Verlag ins Schreiben zurückzufinden. Darin sind 100 Fragen, Sätze oder Vorschläge vermerkt, zu denen man eine kleine Geschichte schreiben soll. Das ist wirklich perfekt, wenn man mal nicht ganz so viel Zeit hat, keinen Kopf für sein Projekt hat oder einfach nur wie ich wieder ins Schreiben kommen will. Ich habe schon ein bisschen damit gearbeitet und ihr erfahrt noch genaueres über dieses Büchlein in einem extra Beitrag.

Und dann wäre da noch der NaNoWriMo. An dem nehme ich dieses Jahr natürlich nicht teil, denn von nichts auf 100 wäre etwas übertrieben und wahrscheinlich eher kontraproduktiv. Aber die Motivation, die andere Teilnehmer online versprühen ist ansteckend – zugegeben, auch nervig … aber vor allem ansteckend.

 

Das stört mich noch …

Ich bin noch in der Plot-Phase, also in der Planung. Das liebe ich eigentlich so sehr, das macht mir am meisten Spaß, aber selbst davor drücke ich mich momentan ein bisschen. Bei diesem Projekt will ich diesmal alles richtig machen. Ich will mich nicht zu überstürzt in die Geschichte schreiben, sondern so gut wie alles wissen, meine Charaktere von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh kennen. Ich will noch organisierter an die Sache herangehen, um Flüchtigkeitsfehler und Plotlücken zu vermeiden. Und am allerwichtigsten: Ich möchte dreidimensionale Charaktere, in die man sich richtig reinfühlen kann. Mein Vorbild in der Hinsicht sind die Charaktere aus »Das Lied der Krähen«, und genau darin liegt womöglich das Problem. Denn sich mit Leigh Bardugos Werken messen zu wollen ist … hochgegriffen. Aber ich fand ihre Charaktere so wahnsinnig echt, dass ich das auch schaffen will. Deshalb will ich sehr viel Zeit in die Planung stecken, aber genau das scheint mich auch ein bisschen davon abzuhalten.

Aber es kristallisieren sich immer mehr und bessere Ideen für das Projekt heraus, sodass ich mittlerweile immer überzeugter davon bin und mich darauf freue!

 

Spannende Artikel

Weil ich selbst gerade ja auch wieder am Anfang stehe hier einmal einen Beitrag von Annika Bühnemann, in dem es um den ersten Schritt zur Entstehung eines Buches geht, die Idee.

Ebenfalls auf Vom Schreiben leben habe ich einen Beitrag zu guten Antagonisten gefunden. In meinem ersten Projekt war der Antagonist böse … einfach weil. Und weil das als Begründung heutzutage einfach nicht mehr ausreicht, beschäftige ich mich gerade sehr mit den Vielfältigkeiten eines Antagonisten.

Als nächstes habe ich eine Programm-Vorstellung von Schreibwahnsinn für euch. Es geht um Pacemaker, das ich ebenfalls schon ausprobiert, aus Inkonsequenz aber wieder gelassen habe. Es ist aber wirklich toll und stellt eure Schreibfortschritte in einem Diagramm dar.

Ebenfalls von Schreibwahnsinn ein Beitrag übers lustig Schreiben. Das ist etwas, das mir ja eher schwer fällt. Vielleicht klappt es mit diesen Tipps 😉

Und zu guter Letzt von Jane Yver Tipps dazu wie man eine Schreibblockade überwindet.

 

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