8. Dezember 2017

Neuzugänge im November 2017

Immer wenn ich die Neuzugänge-Posts schreibe ist es ein Schock, wie viel es doch tatsächlich geworden ist. Eigentlich wollte ich nach der Berufsschuleskalation wieder etwas kürzer treten, aber was soll man machen, wenn in der Arbeit die Leseexemplare aussortiert werden?

 

Diese drei Schmuckstücke habe ich beim ersten BlogWorkDay gewonnen, den Tati und Lotta veranstaltet haben. Es wurde nämlich ein Paket von Vorablesen verlost und neben vielen Goodies waren diese Bücher in dem Päckchen. Alle drei kannte ich bis dahin noch nicht und besonders auf »Der gefährlichste Ort der Welt« bin ich gespannt. Das Cover hat irgendwie was und es taucht gerade auch auf so einigen Blogs auf, weshalb ich mir viel davon erhoffe. Bei den anderen beiden heißt es mal abwarten. Reinlesen möchte ich auf jeden Fall.

 

»Der gefährlichste Ort der Welt«

Als Tristan Bloch eines Morgens auf sein Fahrrad steigt und losradelt, auf die Golden Gate Bridge zu, den heißen, schweißnassen Kopf gesenkt, da ahnen wir schon, dass ihn der Verrat seiner Angebeteten, Calista, vernichtet hat. Sein Liebesbrief wurde auf Facebook gepostet, und das war ihre Schuld.

 

»Für immer auf den ersten Blick«

Als Anna sieben ist, macht sich ihre Gabe zum ersten Mal bemerkbar. Sie kann sehen, welche Menschen zusammengehören. Um möglichst viele Herzen zu vereinen, gründet sie in Berlin eine Schicksalsagentur. Manchmal dauert es, bis sich der Richtige zeigt, doch bisher konnte sie jeden Klienten zu seinem Glück führen. Anna selbst ist fünf Jahre nach ihrer gescheiterten Beziehung mit Gregor einsamer denn je. Denn ausgerechnet bei ihr versagt die Gabe. Doch eines Tages stolpert sie einem ehemals sehr guten Freund in die Arme. Ein Wink des Schicksals?

 

»Die Zutaten zum Glück«

Wer rechnet schon damit, dass aus einem Flammeninferno das große Glück erwächst? Am wenigsten die Patissière Olivia, als sie mit ihrem flambierten Dessert einen Bostoner Luxusclub in Brand setzt. Dass genau das ihr ein neues Leben  und eine Liebe auf Umwegen beschert, noch dazu in Vermont, kommt für sie genauso unverhofft wie für all diejenigen, denen sie dort in die Quere stolpert …

Nachdem sich Olivias Karriereaussichten in Rauch aufgelöst haben, flüchtet sie sich kurzerhand zu ihrer besten Freundin ins ländliche Vermont. Wo sie nicht nur Unterschlupf und eine Anstellung wider Willen in einem kleinen Landgasthof findet, sondern auch ein neues Zuhause, nach dem sie bislang gar nicht gesucht hatte. Doch bevor Olivia selbst erkennt, wohin ihr Herz gehört, muss sie sich mit der kauzigen Lokalbevölkerung anfreunden – und das Geheimnis um den besten Apple Pie lüften. Und nicht zuletzt die Gunst einer eigensinnigen alten Dame erobern, unter deren rauer Schale mehr verborgen liegt, als Olivia ahnen kann …

 

Hier hätten wir schon zwei Leseexemplare aus der Arbeit. »Brausepulverherz« ist mir schon vor ein paar Monaten aufgefallen, aber nachdem ich eine nicht so begeisterte Rezension gelesen hatte, habe ich es lieber gelassen. Da es jetzt aber aussortiert wurde und es scheinbar niemand haben wollte, habe ich mich doch geschlagen gegeben und es mitgenommen. Es wird aber definitiv eine Weile auf dem SuB bleiben, weil mir gerade eher nach kuscheliger Lektüre ist als nach einem Sommerflirt.

»Brausepulverherz«

Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Na ja, von einem »Treffen« kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk.

Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig.

Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge – so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg – oder?

 

Auch »Das Glück an Regentagen« ist mir schon vor einer Weile aufgefallen, weil ich die Farben des Covers einfach großartig finde. Der Klappentext klingt auch wirklich interessant, weshalb ich mich schon aufs Lesen freue. Ich finde, es klingt nach einem gemütlichen Buch für einen kuscheligen Abend.

»Das Glück an Regentagen«

Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?

Tausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St. Lorenz Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.

Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?

 

»Bird & Sword« ist mir auf der Berufsschule aufgefallen, als LYX zu Besuch war. Die beiden Damen des Verlags haben so davon geschwärmt, dass ich es unbedingt sofort haben wollte. Leider musste ich mich noch ein bisschen gedulden, aber jetzt durfte es endlich bei mir einziehen 🙂 Zum Lesen bin ich leider noch nicht gekommen, aber ich hoffe, das wird bald.

»Bird & Sword«

Ein Mädchen ohne Stimme.

Ein König in Ketten.

Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …

 

Auch »Nalia – Tochter der Elementa« stammt aus den aussortierten Leseexemplaren. Das Cover ist mir schonmal aufgefallen, hat mich aber nicht wirklich angesprochen. Aber der Klappentext! Leute, das klingt so sehr nach einer Geschichte a lá Tausend und eine Nacht, dass ich mich schon sehr darauf freue, mich in dieser Welt zu verlieren.

»Nalia – Tochter der Elementa«

1001 Nacht in Los Angeles

Luxus, Eleganz und der Glamour Hollywoods, das ist die Welt der 18-jährigen Nalia. Trotzdem ist ihr einziges Ziel zu fliehen. Denn sie ist eine Dschinn und als Sklavin des geheimnisvollen Malek Alzahabi auf der Erde gefangen. Ihre wahre Heimat ist Ardjinna, doch im Zuge eines grausamen Umsturzes wurde sie auf die Erde verschleppt. Sie dient Malek und ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch das tut er nicht, denn er will sie keinesfalls gehen lassen. Er hat sich in sie verliebt. Dann taucht plötzlich Raif auf, Rebellenführer aus Ardjinna. Gegen ihren Willen fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er kann ihr Band zu Malek lösen. Doch das hat natürlich seinen Preis …

Kurz nachdem ich »Ich knall euch ab« von Morton Rhue gelesen habe, erschien »54 Minuten«. Weil mich das Thema so gepackt hat, wollte ich mir dieses Buch eigentlich unbedingt holen, aber irgendwie habe ich es aus den Augen verloren. In den Leseexemplaren habe ich es dann zufällig entdeckt und es mir gleich geschnappt.

»54 Minuten«

Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. Wie immer hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede zum neuen Schulhalbjahr. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Schulhalbjahr. Währenddessen sind zwei Schüler in das Büro der Schulleitung geschlichen, um Akten zu lesen. Draußen auf dem Sportgelände trainieren fünf Schüler und ihr Coach auf der Laufbahn für die neue Leichtathletiksaison. Wie immer ist die Rede der Dirketorin exakt um zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders.

Als Schüler und Lehrer die Aula verlassen wollen, kann man die Türen nicht mehr öffnen. Einer beginnt zu schießen.

Tyler greift seine Schule an und macht alle fertig, die ihm unrecht getan haben.

Aus der Sicht von vier Jugendlichen entfaltet sich der Amoklauf, bis die letzte Kugel verschossen ist.

 

Auch »Was wir dachten, was wir taten« handelt von Amoklauf. Es ist ziemlich dünn, weshalb ich es wohl schon bald lesen werde. Ich bin gespannt darauf, weil es hier wohl eher um Geheimnisenthüllungen geht als den Amoklauf an sich. Mal sehen, was mich da erwartet.

»Was wir dachten, was wir taten«

Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

 

Und damit kommen wir auch schon zu den letzten beiden Büchern. »Beautiful Liars« spricht mich eigentlich so überhaupt nicht an. Ich finde das Cover furchtbar und der Klappentext reizt mich einfach nicht. Aber ich habe jetzt schon so viele Rezensionen dazu gelesen, in denen geschrieben wurde, dass der Inhalt so gar nichts mit der Aufmachung zu tun hat, dass in dem Buch einfach so viel mehr steckt … tja, jetzt bin ich neugierig, also durfte es auch einziehen.

»Beautiful Liars«

New York, 2118: Die wunderschöne Avery lebt im Penthouse des höchsten Gebäudes der Welt. Doch ihr scheinbar perfektes Leben wird durch ein dunkles Geheimnis bedroht. Denn hinter der glitzernden Fassade verbirgt sich ein gefährliches Netz aus Lügen.

 

Und zu guter Letzt hätten wir hier »Die Farbe von Milch«, das ich eigentlich schon vor einem Monat hätte lesen sollen, weil das das Monatsbuch meines Buchclubs mit ehemaligen Kollegen ist. Aber damals bin ich einfach nicht dazugekommen, weil so viel los war. Die Geschichte finde ich aber trotzdem interessant, weshalb ich das Lesen unbedingt noch nachholen möchte. Und das Cover ist einfach grandios, dass es in mein Bücherregal muss.

»Die Farbe von Milch«

Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.

10 Comments

  • Friedelchen sagt:

    Bei Bird & Sword habe ich etwas Angst, dass es wieder so eine klischeehafte Geschichte ist, daher bin ich bisher davor zurückgeschreckt. Und bei Beautiful Liars gebe ich dir wegen des Covers Recht, die englische Ausgabe fand ich da auch viel ansprechender.

    • Kate sagt:

      Ja, das könnte bei „Bird & Sword“ wirklich passieren. Ich hoffe einfach mal, dass dem nicht so ist!
      Oh wow, ich habe mir gerade das Cover der englischen Ausgabe angeschaut … ist das schön! Dagegen stinkt das deutsche wirklich ab 🙁

  • Joel sagt:

    „54 Minuten“ klingt sehr interesant. Von einem Buch zu dem Thema Amoklauf aus der Perspektive des Opfers habe ich bisher noch nichts gehört, dennoch stelle ich es mir spannend aber auch schokierend vor.
    Liebe Grüße
    Joel von Büchervergleich.org

    • Kate sagt:

      „Ich knall euch ab!“ gibt schon ziemlich gut die Gefühle der Opfer wieder. Das kann ich dir uneingeschränkt empfehlen. Deshalb bin ich so gespannt auf „54 Minuten“ 🙂

      Liebste Grüße ♥

  • Lovin Books sagt:

    Huhu liebe Kate,

    Bird&Sword und 54 Minuten habe ich auch hier. Beautfiul liars habe ich bereits gelesen und fand es toll. Aber es dauert noch so ewig bis Band 2 erscheint 🙁

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen <3

    Liebste Grüße
    Sonja <3

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      ich bin wirklich gespannt auf „Beautiful Liars“! Aber wenn es eh noch so lange mit Band 2 dauert, kann ich mir ja noch etwas Zeit lassen 😀

      Liebste Grüße
      Kate ♥

  • Mikka sagt:

    Huhu!

    Den BlogWorkDay habe ich gar nicht mitbekommen! Schade, ich habe mir das gerade mal angeguckt, und das war ja wirklich eine gute Idee… Naja, vielleicht bin ich ja 2018 dabei! 🙂

    „Der gefährlichste Ort der Welt“ möchte ich unbedingt irgendwann lesen, aber wie das immer so ist mit der endlosen Wunschliste, kann das noch dauern.

    Eine Bekannte von mir war ganz begeistert von „Brausepulverherz“! Es ist nicht so mein Genre, aber ich wünsche dir, dass du es genauso gut finden wirst wie sie. 🙂

    Ich muss zugeben, dass ich „Was wir dachten, was wir taten“ eher mau fand, aber vielleicht geht es dir da ja anders!

    „Die Farbe von Milch“ treibt sich auch noch auf der endlosen Wunschliste rum, das möchte ich aber *wirklich* unbedingt lesen.

    Ich habe deinen Beitrag für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt! HIER (mein Blogspot-Blog) und HIER (mein WordPress-Blog).

    LG,
    Mikka

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      ich konnte beim BlogWorkDay leider auch nicht so richtig mitmachen, weil ich keine Zeit hatte. Aber ich habe ein bisschen mitgemischt 🙂 Ich hoffe, Lotta und Tati stellen sowas nochmal auf die Beine.
      Das mit den endlosen Wunschliste kenne ich nur zu gut. Ich habe sie neulich mal in Goodreads übertragen und werde sie jetzt regelmäßig ausmisten. Wenn sich da was hartnäckig hält, ist das ja ein Zeichen 😀
      Oh, du hast „Was wir dachten, was wir taten“ schon gelesen? Ich bin etwas skeptisch, weil es so dünn ist. Andererseits … falls ich es auch mau finden sollte, ist das ja von Vorteil 😀
      Danke für die Verlinkung. Das freut mich sehr! ♥

  • Nelly sagt:

    Hey liebe Kate!
    Das ist ja mal wieder ein anständiger Haufen 😀
    Ich hab letztens auch ein LB-Buchpaket erhalten, in dem ebenfalls „Die Zutaten zum Glück“ und „Der gefährlichste Ort der Welt“ drin waren. So auf den ersten Blick scheinen beide Bücher nur leider gar nicht in mein Beuteschema zu fallen. Mal schauen, ob ich einem oder beiden mal eine Chance gebe. Mir geht es wie Dir: reinlesen werde ich wohl mal, mal schauen was dabei rum kommt.
    „54 Minuten“ muss ich dafür aber auf jeden Fall lesen. Daher freue ich mich schon auf Deine Rezension

    Alles Liebe, Nelly

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      also „Der gefährlichste Ort der Welt“ werde ich definitiv mal eine Chance geben. Irgendwie macht mich das Cover doch an. Aber das andere … mal sehen.
      Puh, ich glaube, da musst du noch ein bisschen warten 😀 Ich stecke gerade in einer ganz komischen Lesephase!
      Liebste Grüße ♥

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