3. Januar 2018

Mein Jahr 2017

Ich bin immer noch überwältigt davon, wie schnell das Jahr vergangen ist, gerade jetzt gegen Ende. Viele tolle Ereignisse haben mich begleitet, aber auch so einige wundervolle Bücher.

 

Erlebnisse

Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, kommt es mir nicht besonders spektakulär vor. Aber es gab schon ein paar Ereignisse, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Zum Beispiel haben wir im März den zweiten Geburtstag des Bücherregals gefeiert. So lange mache ich das jetzt schon und alles hat sich komplett geändert und ist doch irgendwie gleich geblieben.

Ein weiteres großes Ereignis war der Umzug von Blogger zu WordPress und die eigene Domain, die das mit sich gebracht hat. Ich bin immer noch stolz auf mich. Das Design passt nach wie vor nicht ganz, aber ich arbeite daran 🙂

Außerdem war ich im Sommer neun Wochen lang auf Berufsschule. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Neun Wochen weitestgehend ohne Familie und Freunde mit weitestgehend fremden Leuten. Es war schön, aber auch anstrengend. Im Sommer 2018 steht mir das gleiche noch einmal bevor. Ich bin gespannt, wie das zweite Mal so wird.

 

Gelesene Bücher

Januar

     

Ein besonderes Buch im Januar war »Ich wollte nur, dass du noch weißt«. Es enthält unabgeschickte Briefe von ganz unterschiedlichen Menschen zu unterschiedlichen Themen. Es hat mich mehr als einmal zu Tränen gerührt.

Die größte Enttäuschung war dafür »frigid«. Als großer Armentrout-Fan habe ich mich sehr auf dieses Buch aus ihrer Feder gefreut, aber es konnte meine Erwartungen nicht im geringsten erfüllen.

 

Februar

     

Anne Freytag konnte mich schon mit ihrem Erstlingswerk überzeugen. Auch »Den Mund voll ungesagter Worte« hat mich wieder verzaubert. Ich liebe einfach den Stil der Autorin und will unbedingt mehr von ihr.

»Sternensturm« geht für mich wohl als das schlechteste Buch des Jahres in die Geschichte ein. Vielleicht auch als das schlechteste Buch überhaupt. Die Charaktere waren so lala und ihre Beziehung zueinander einfach nur lächerlich. Die Protagonistin an sich hat mich einfach nur genervt. Das einzig coole war, dass es aus zwei Sichten erzählt wurde und sich erst zum Ende hin gezeigt hat, wie diese Sichten zusammenhängen.

 

März

   

  

Im März gab es gleich zwei Bücher, die mich absolut überzeugen konnten. Zum einen »The Sun is also a Star«, auf das ich mich sehr gefreut hatte und dass mich dann doch noch so überraschen konnte. Und zum anderen »Saving Grace«, von dem ich ebenfalls nicht erwartet hatte, dass es mich so sehr vom Hocker hauen würde.

Leider gab es auch in dem Monat einen richtigen Flop. »Anima« war einfach nur schlecht und macht »Sternensturm« beim Titel als schlechtestes Buch des Jahres Konkurrenz.

 

April

   

Über »Tote Mädchen lügen nicht« sprach die ganze Welt und auch ich konnte mich dem Sog nicht entziehen. Auch die Serie ist grandios umgesetzt. Aber beides ist definitiv nichts für schwache Nerven.

»Don’t kiss Ray« versprach, ein supersüßes Jugendbuch zu werden. Vor allem der Anfang hat es mir schon angetan. Doch dann wurde es doch nur zu einem kitschigen Teeny-Roman mit unnötigem Hin und Her.

 

Mai

    

Der Mai konnte mit ganz unterschiedlichen Genres aufwaten. Am überzeugendsten war »Letztendlich sind wir dem Universum egal« mit dieser extremen Vielfältigkeit. Von Übergewicht bis Drogensucht und Sexualität wird dort alles aufgearbeitet.

 

Juni

          

Der Juni war der Monat der Manga. Von einer Kollegin habe ich so einige Empfehlungen bekommen und am besten gefallen hat mir »Resident Evil«. Aber wen wundert das bei mir als eingefleischten Zombiefan schon?

Außerdem habe ich den Vampirroman »No Pflock« von einer Freundin gelesen und obwohl das eigentlich nicht so in meine Genre-Richtung geht, hat es mir supergut gefallen.

 

Juli

   

Im Juli habe ich einen neuen »Harry Potter«-Versuch gestartet. Den ersten Band hatte ich vor Jahren schon einmal gelesen, aber leider konnte er mich nicht so richtig überzeugen. Diesmal lief es schon etwas besser. (Übrigens kam letztens der erste Teil im Fernsehen und so mit Buch im Kopf war das echt toll.)

Das Genre New Adult hat es mir in dem Monat nicht leicht gemacht. Beide Titel aus dem Genre haben mich einfach nur maßlos enttäuscht. Während »fair game« noch unglaublich gut angefangen hat und dann abgestürzt ist, war »The Mistake« einfach von Anfang bis Ende grauenhaft.

 

August

    

Mein erstes Buch von Matt Haig war direkt ein Volltreffer. »How to stop time« besticht durch einen tollen Stil und eine Reise durch die Zeit. Vor allem Fans von Schriftstellern vergangener Zeiten werden hier auf ihren Geschmack kommen.

Leider, leider war »So was passiert nur Idioten. Wie uns.« der absolute Reinfall. Aber wie soll man einen ersten Band, der bei mir zum Jahreshighlight gekürt wurde, auch angemessen fortführen?

 

September

   

Der September war voller guter Bücher. Besonders »Scythe« mit dieser einzigartigen Version einer möglichen Zukunft und »Die Brut« mit dieser Spannung haben mich restlos überzeugt.

 

Oktober

    

Der Lauf an guten Büchern hat sich fortgeführt. Hier waren alle so gut, dass ich keines besonders hervorheben möchte.

Nur »10 Tage in Vancouver« war nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Das ist immer ein bisschen enttäuschend, aber die Liebesgeschichte(n) war trotzdem schön.

 

November

   

In das Cover zu »Berühre mich. Nicht.« habe ich mich direkt verliebt. Da kann man dann ganz gut über die kleinen Kritikpunkte zum Inhalt hinwegsehen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

 

Dezember

 

Nur zwei gelesene Bücher, die beide nicht schlecht, aber auch nicht so berauschend waren, dass sie mich vom Hocker gehauen hätten. Also genau das richtige für den stressigen Dezember.

 

 

Highlight

Das beste Buch dieses Jahr war für mich »Nichts wünsche ich mir mehr« von Lena Hach. Die Thematik hat mich emotional mitgerissen, die Charaktere haben Spaß gemacht und das Buch geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf.

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6 Comments

  • misshappyreading sagt:

    Hallöchen Kate,
    einige der Bücher habe ich auch gelesen.
    Mein Favorit ist „Der Junge im gestreiften Pyjama“ – Boyne ist mein absoluter Lieblingsschriftsteller.
    Ich habe bisher jedes Buch von ihm absolut geliebt.
    Ich wünsche dir einen ganz tollen Start ins neue Jahr 🙂
    Fühl dich gedrückt!

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      „Der Junge im gestreiften Pyjama“ ist einfach hart … vor allem das Ende. Aber ich würde es jederzeit weiterempfehlen. Es ist so wichtig und toll geschrieben.
      Das wünsche ich dir auch! ♥

  • Denise H sagt:

    Hallo liebste Kate

    Da hast du ja ein echt spannendes Jahr hinter dich! Ich musste echt lachen als ich sah, dass du im Juni soo viele Mangas gelesen hast und nachher einfach keinen mehr ^^ Hattest du da vielleicht eine Überdosis??

    Da ich schlecht über all deine gelesenen Bücher etwas sagen kann, kommentiere ich jetzt einfach einmal über ein paar deine Favoriten und Flops 🙂 Also, was haben wir den hier… Ich wollte nur das du noch weisst fand ich auch richtig gut, habe den Folgeband aber trotzdem nicht gelesen. Um Frigid schleiche ich schon länger herum, werde es aber sehr wahrscheinlich nicht lesen, weil die Meinungen dazu sehr unterschiedlich und teilweise auch recht negativ sind. Den Mund voll ungesagter Dinge fand ich gut, aber leider konnte es mich nicht so sehr überzeugen wie so vielen anderen. The sun is also a star ist immer noch auf meinem SuB (schande über mich) und auch Letztens sind wir dem Universum egal habe ich noch immer nicht gelesen. Auf Scythe bin ich schon soo gespannt, die Leseprobe war ja echt genial.

    Zuletzt hoffe ich noch, dass dein Versuch Harry Potter zu lesen dieses mal klappt, ich fand vor allem Band 5-7 soo gut, kann dir also nur empfehlen nicht auf zu geben! Vor allem weil Band 2 wirklich der schwächste ist.

    Ganz liebe Grüsse
    Denise

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      das ist eine gute Frage 😀 Ich war im Juli in unserer Buchhandlung dem Obergeschoss zugeteilt. Dort ist unsere Manga-Abteilung und um mich ein klitzekleines Bisschen auszukennen habe ich meine Kollegin gebeten, mir ein paar auszuleihen. Sie betreut die Abteilung und leibt sie über alles. Daher kennt sie sich super aus. Ich fand die Manga ganz interessant und werde vielleicht auch wieder den ein oder anderen lesen, aber es ist doch nicht so ganz meins. Ich bleibe da bei den nicht-manga Büchern 😀

      Den Folgeband zu „Ich wollte nur, dass du noch weißt …“ habe ich leider auch noch nicht gelesen. Den muss ich mir aber unbedingt noch holen! Ich bin da echt gespannt. Allerdings ist es auch komisch sich ein Buch zu kaufen, bei dem man unter Garantie nur heulen wird 😀
      Bei „Frigid“ hatte ich wohl einfach die falschen Erwartungen. Es hat nämlich echt richtig, richtig gut begonnen und ist mir dann einfach … vom sexuellen her too much geworden.
      Ich werde Harry Potter definitiv weiterlesen! Schließlich möchte ich die Reihe auch einfach mal gelesen haben 😀

      Liebste Grüße ♥

  • Mikka sagt:

    Huhu!

    Nachdem ich mich jetzt mal ein bisschen durch die dazugehörigen Rezensionen gestöbert habe:

    Für mich war „Die Krone der Sterne“ ein absolutes Highlight, ich freue mich da schon sehr auf den zweiten Band, der ja bald rauskommt. Schade, dass es dich nicht so begeistern konnte, aber damit bist du nicht alleine, das Buch scheint schon sehr unterschiedlich bei den Lesern anzukommen!

    „The sun is also a star“ steht noch auf meiner Wunschliste, das will ich auf jeden Fall noch lesen. Und deine Rezension von „Saving Grace“ hat mich überzeugt, es auch direkt auf die Wunschliste zu setzen!

    „Der schwarze Thron“ bzw das englische Original subbt hier schon eine ganze Weile vor sich hin… Da muss ich wirklich mal zusehen, dass ich es vom SUB erlöse. Genauso „Scythe“, „The Hate U Give“ und „Lied der Krähen“. 🙂

    „Die Känguru-Chroniken“ möchte ich vielleicht auch noch lesen, nachdem mir „QualityLand“ des Autors sehr gut gefallen hat.

    Von Murakami möchte ich schon länger etwas lesen, da sind die „Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ vielleicht nicht der richtige Einstieg? Ich habe hier noch zwei seiner älteren Bücher hier auf dem SUB liegen.

    „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ habe ich geliebt, aber ich verstehe deine Kritik am Ende!

    „Die Brut“ war ehrlich gesagt so überhaupt gar nicht meins… Das werde ich leider nicht weiterlesen.

    „Illuminae“ werde ich mit Sicherheit noch lesen! Ich liebe solche ungewöhnlich aufgemachten Bücher. Und deine Rezension dazu ist klasse geschrieben!

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      es ist mein erstes Buch von Kai Meyer gewesen, deshalb kann ich seine Schreibe an sich eigentlich nicht beurteilen. Ich vermute, es war einfach das Genre, das mir nicht gefallen hat. Aber man muss ja immer wieder was neues ausprobieren 🙂

      QualityLand lese ich gerade und ich finde es fantastisch! Es gefällt mir sogar noch besser als die Känguru-Chroniken. Ich empfehle dir aber, wenigstens einmal das Hörbuch zu hören. Sonst kommt das Känguru einfach nicht richtig rüber.

      Also mir wurde „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ als Einstieg empfohlen, andere meinten, es wäre nicht das richtige für den ersten Roman für ihn. Ich möchte auf jeden Fall noch Kafka am Strand und Hardboiled Wonderland lesen. Die sollen richtig, richtig gut sein.

      Dir hat „Die Brut“ nicht gefallen? Wie schade! Ich fand es wirklich toll. Den zweiten auch, auch wenn er etwas schwächer war.

      Danke fürs Verlinken! ♥

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