11. Januar 2018

Mein Bullet Journal 2018

Vor einem Jahr habe ich euch schon einmal einen Beitrag zum Bullet Journal gezeigt. Damals habe ich das ganze erst ausprobiert und dann schnell wieder verworfen. Zum einen, weil ich nicht das richtige Notizbuch hatte und zum anderen, weil ich für mich nicht die richtige Methode gefunden habe und noch andere Kalender nebenbei genutzt habe. Hier findet ihr meinen alten Beitrag.

Im Juni 2017 habe ich es dann gewagt und ein neues Bullet Journal gestartet. Diesmal mit dem richtigen Notizbuch. Ich habe sehr viel rumprobieren müssen, bis ich das richtige System für mich gefunden habe. Aber jetzt habe ich es endlich und deswegen möchte ich euch mein Setup für 2018 zeigen.

Zur Übersicht schreibe ich euch bei jeder Seite dazu, welche Stifte ich genutzt habe. Und ich gliedere diesen Beitrag ein bisschen:

 

1. Das Äußere

2. 2018-Startseite

3. Gelesene Bücher

4. Blogstatistik

5. Bücher, die ich noch lesen möchte …

6. Jahresübersicht

7. Januar-Startseite

8. Januar-Blogplan

9. Monats-Setup

10. Wochen-Setup

 


 

1. Das Äußere

Wie viele andere Fans des Bullet Journalings auch besitze ich ein Leuchtturm-Notizbuch. Denn diese gibt es gepunktet und nur damit komme ich beim Journaling so richtig klar. In meinem ersten Beitrag zum BuJo seht ihr, wie es mit karierten Seiten aussieht – ich finde das einfach nicht besonders schön.

Mein Leuchtturm hat einen festen Einband, einfach weil ich das stabiler finde und das auch bei einem halben Jahr Nutzung nicht ganz furchtbar aussieht. Nachdem ich Ellas Video gesehen habe, wollte ich mein Bullet Journal auch einmal einbinden. Da meines bald voll sein wird (ich habe zum Jahreswechsel kein neues genommen, sondern will das alte erst einmal voll kriegen), dachte ich: „Jetzt oder nie!“ Denn wenn es eine Katastrophe wird, muss ich das ganze nicht lange ertragen.

Anders als Ella habe ich Geschenkpapier genommen, was nicht die beste Idee war. Es ist einfach zu empfindlich und sieht auch nicht ganz optimal aus. Man sieht halt einfach jeden klitzekleinen Fehler. Auf dem Titelbild könnt ihr sehen, wie das ganze geworden ist. Und ja, ich stehe auch Kitsch 😉

Leuchtturm (dotted) | Geschenkpapier

 

 

2. 2018-Startseite

Es hat mir viel mehr Spaß als sonst gemacht, das BuJo für 2018 fertig zu machen. Ich hatte ganz neue, tolle Einfälle. Manchmal werden daraus richtig gute Seiten, manchmal eher nicht so.

Meine 2018-Startseite entstand aus einer dieser richtig guten Einfälle. Leider ist sie nicht so gut geworden – mir persönlich gefällt sie zumindest nicht ganz so gut. Aber diese Seite muss ich ja zum Glück nicht soooo oft anschauen 😀

Tombow | Gelstifte

 

 

3. Gelesene Bücher

Jetzt kommen wir zu einer Seite, die ganz, ganz wichtig ist. Ich gehöre zu den Menschen, die bei ihren gelesenen Büchern oft durcheinander kommen. Doch mit meiner „Gelesene Bücher“-Seite passiert mir das nicht mehr, denn hier trage ich sofort das Buch ein, dass ich beendet habe.

Letztes Jahr habe ich mir viel zu viel Platz für die gelesenen Bücher gelassen. Da hätten wahrscheinlich 300 Bücher Platz gehabt und so viel schaffe ich in einem Jahr dann doch nicht. Diesmal ist der Platz etwas zu klein – auch nicht unbedingt gut. Aber bis ich ein neues BuJo anfangen muss, reicht es bestimmt 🙂

Mein erstes beendetes Buch »Miracle Morning« ist sogar schon eingetragen.

Mildliner | Lineal

 

 

4. Blogstatistik

Bisher habe ich alle Daten zu meinem Blog immer in eine Excel-Tabelle eingetragen. Aber als ich das Setup für das neue Jahr gemacht habe, bin ich darauf gekommen, dass ich das ja auch in mein Bullet Journal integrieren könnte. Die Seiten sind relativ schmucklos, weil es ja wirklich nur um die Statistiken geht. Da braucht es nicht viel Gedöns.

Faber Castell

 

 

5. Bücher, die ich noch lesen möchte …

Auf dem Buchperlenblog habe ich die Liste der Bücher, die man kennen sollte (zusammengestellt von Duden), entdeckt und sie mir gleich abgeschrieben. Ich finde es wichtig, auch ein paar Klassiker zu kennen (vor allem als Buchhändlerin), aber häufig weiß ich einfach nicht, wo man anfangen soll. Diese Liste ist da doch ein guter Anhaltspunkt. Ich habe ein Kästchen für „im Besitz“ und eines für „gelesen“, damit ich einen guten Überblick behalten kann.

Falls ihr nicht so der Klassiker-Fan seid, könnt ihr so eine Seite in eurem BuJo aber trotzdem erstellen und einfach die Titel oder Autoren eintragen, die ihr schon immer mal lesen wolltet. Ich entdecke nämlich ganz oft Bücher, die ich unbedingt lesen möchte, vergesse sie beim Anblick meines SuBs aber gleich wieder. Da hilft mir diese Liste sehr, denn ich trage auch eigene Titel mit ein.

Tombow

 

 

6. Jahresübersicht

Als nächstes folgt meine Jahresübersicht. Letztes Jahr habe ich sie gar nicht genutzt, deshalb bin ich gespannt, ob ich es diesmal tun werde. Ich habe mir die Monate einzeln notiert und daneben Platz für Anmerkungen oder Termine gelassen. Eingetragen sind bisher mein Urlaub und Geburtstage.

 

 

7. Januar-Startseite

Seht sie euch an … diese wunderschöne Startseite. Ja, hier vergehe ich ein bisschen vor Stolz, weil ich sie so gelungen finde. Das Muster habe ich auf Pinterest gefunden – da hole ich übrigens 90% meiner BuJo-Inspiration her. Das Muster gefällt mir so gut, dass es uns die nächsten Seiten auch noch verfolgen wird 😉

Hier seht ihr wieder eine kleine Monatsübersicht und alle wichtigen Daten und Feiertage.

 

 

8. Januar-Blogplan

Direkt daneben notiere ich mir meinen Blogplan, mit Kästchen zum Abhaken. Also ja, hier werdet ihr gerade ein bisschen gespoilert, was euch diesen Monat noch erwarten könnte. Viel mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen, außer dass mir diese Übersicht regelmäßig das Leben rettet. Ohne Planung würde der Blog vermutlich den Bach runter gehen.

 

 

9. Monats-Setup

Ich sagte ja, das Muster wird uns noch verfolgen. Diese beiden Seiten findet man in meinem Bullet Journal bei jedem Monat. Hier notiere ich Titel, die auf meine Wunschliste wandern, einfache Notizen, und Filme & Serien, die ich geschaut habe. Außerdem finde ich hier meine Leseliste, die ich mir jeden Monat neu zusammenstelle.

 

 

8. Wochen-Setup

Und zu guter Letzt findet ihr hier mein Wochensetup. Ich habe sehr lange rumprobiert, bis ich das passende für mich gefunden hatte. Ich hatte es anfangs auf vier Seiten verteilt. Zwei Seiten für Termine, zwei Seiten für ToDos. Dabei ist die Termine-Seite leider vollkommen untergegangen, sodass ich doch alles vergessen habe. Dann habe ich das ganze auf zwei Seiten zusammengefasst und Termine und ToDos komplett gemischt. Was ein ziemliches Durcheinander gegeben hat.

Und dann bin ich zu dem Setup gekommen, das ich jetzt nutze und liebe. Eine Seite für Termine und eine Seite für ToDos. Links seht ihr also wie gesagt eine Wochenübersicht. Dort schreibe ich Termine oder andere wichtige Sachen rein. Rechts ist oben erst einmal mein Tracker, den ich, seit er nicht mehr in der Monatsübersicht, sondern in der Woche untergebracht ist, sehr konsequent ausfülle. Und darunter sind meine wöchentlichen Aufgaben. Früher habe ich sie direkt fest auf Tage verteilt, aber seit dem ich da ein bisschen freie Hand habe, was ich wann mache, klappt das wesentlich besser.

Ich bin neuerdings auch dazu übergegangen, nicht erledigte Sachen in die nächste Woche zu übertragen. So machen das ja sehr viele mit ihrem Bullet Journal und ich wollte das auch mal versuchen. Das klappt eigentlich ziemlich gut. Dreieck steht für einmal unerledigt, Kreis für zweimal und Ausrufezeichen für dreimal. Da sieht man auf den ersten Blick, was allmählich dringend wird.

Hier zeige ich euch noch eine Wochenübersicht, die ich ein kleines bisschen anders gestaltet habe:

 

Ich hoffe, euch hat mein Beitrag zum Bullet Journal gefallen. Womöglich habe ich euch mit meinem Wahn ja sogar angesteckt 🙂 Falls euch so ein Beitrag wieder interessieren würde, lasst es mich gerne wissen!

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6 Comments

  • Buchperlenblog sagt:

    Hallo! 🙂
    Dein Bullet Journal gefällt mir wirklich gut! Ich bewundere das ja immer ein wenig, dass ihr euch da so sehr Mühe gebt 🙂 Ich probiere mich dieses Jahr zumindest an einem Notizbuch, mal schauen, wie lange ich das auch tatsächlich aktuell halte 😀
    Klasse finde ich, dass dir meine Klassikerliste so hilfreich erscheint! Ich drücke dir die Daumen, dass du einige der aufgelisteten Bücher lesen kannst in diesem Jahr 🙂

    Liebe Grüße!
    Gabriela vom Buchperlenblog

    • Kate sagt:

      Hallöchen,
      tatsächlich entspannt mich das Gestalten meines Bullet Journals. Das sind dann so fünf Minuten am Tag, die ich einfach in Ruhe genießen kann 🙂
      Ich drücke die Daumen, dass du das mit dem Notizbuch durchhältst!
      Danke für deinen Kommentar ♥

  • Jacquy sagt:

    Gefällt mir sehr gut! Das Muster finde ich auch super schön.
    Mein Bullet Journal ist eigentlich komplett schmucklos und nur praktisch gehalten, aber wenn ich die Geduld dafür habe, möchte ich das demnächst mal ändern und ein bisschen rumprobieren. Leider bin ich total unkreativ, aber das Internet bringt ja wirklich mehr als genug Inspiration. 🙂

    • Kate sagt:

      Das dachte ich anfangs auch! Dann hab ich ein bisschen auf Pinterest rumgeschaut und die Ideen kamen von ganz allein. Ich hab das BuJo auch erst nur praktisch gesehen. Aber allein der Anblick solch einer geschmückten ToDo-Liste motiviert irgendwie.

  • Meike sagt:

    Hallo liebe Kate! 🙂

    Ich bin gerade noch in meiner BuJo Findungsphase könnte man sagen und dein Beitag hat mich auf jeden Fall inspiriert! 🙂

    Dein BuJo gefällt mir wirklich sehr gut 🙂

    Liebe Grüße, Meike

    • Kate sagt:

      Hallöchen Meike,
      das freut mich so sehr, das glaubst du gar nicht! ♥
      Dann habe ich ja genau das geschafft, was ich mit diesem Beitrag bezwecken wollte.
      Liebste Grüße ♥

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